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FF Huttengrund Feuerwehr Olympiade 2017 022In der Nacht hat es geregnet und am Morgen des 14. Juli 2017 sieht es hier am Faaker See noch bewölkt aus. Freitag ist der Wettbewerbstag für die A-Mannschaften, d.h. die ohne Altersbewertung. Hier treten am Nachmittag die Frauen von Hasselroth-Gondsroth an. Und wir drücken die Daumen. Es ist übrigens schön zu sehen, dass nicht die Konkurrenz, sondern die Freundschaft überwiegen. Ein olympischer Gedanke.

FF Huttengrund Feuerwehr Olympiade 2017 023Die Fanbusse machten sich nach dem Frühstück ebenfalls ins Stadion für einen ersten Eindruck und anschließend zur "Olympiameile" in die Altstadt. Wir berichten weiter live aus dem Olympiadorf.

Am Sonntag von 18 bis 20 Uhr käme übrigens eine Reportage in ServusTV.at.

Der Regenhimmel riss auf und es gab wieder herrliches Wetter und Sonnenschein. Die zwei Fanbusse aus dem Huttengrund fuhren am Morgen schon zum Stadion, bzw. dem Parkplatz mit dem fast kurzen Fußweg zum Stadion Lind. Dort trafen sie die Mannschaft und schauten gespannt und fasziniert den Wettbewerben zu. Spektakulär waren die höchst sportlichen Wettbewerbe mit einem Staffellauf. Bei dem musste u.a. ein Läufer mit einer Leiter auf ein ca. 2 Meter hoches "Hausdach", darüber und auf der anderen Seite wieder hinunter, ein anderer über eine hohe Wand, der nächste auf einem Hochlaufsteg bereits beim Rennen zwei C-Schläuche ausrollen und kuppeln und einen C-Schlauch noch an einen Verteiler kuppeln. Der nächste Staffelläufer hatte einen Feuerlöscher während des Laufens aufzunehmen und ein Feuer (Benzin-Diesel-Gemisch) mit diesem Pulverlöscher zu löschen, bevor der letzte Staffelläufer ins Ziel rannte. Was nach einem mehrminütigem Programm klingt, ist nach wenigen Augenblicken abgerannt und abgearbeitet.

Ähnlich geht es bei dem "Traditionellen Feuerwehrwettbewerben" zu, bei dem auch am Samstag Huttengrund antritt. Im Löschangriff muss - wie wir es von der Jugendfeuerwehr (A-Teil) kennen - eine Saugleitung gekuppelt werden und ein Löschangriff mit 2 Rohren gelegt werden. Hier gibt es keine Hindernisse, aber dafür liegt die Ausführungszeit hier auch nur bei etwa einer Minute. Hier staunten anwesende Jugendfeuerwehr-Mitglieder aus Ahl am Nachmittag nicht schlecht und beteuerten ihrem Stadtjugendfeuerwehrwarten, dass sie das bestimmt auch schaffen werden ... :-)

Im Staffellauf über 400 Metern ging es ebenfalls über ein Laufbrett, allerdings niedriger und ohne Schläuche, über eine 1,50 Meter hohe Wand und durch einen Kriechtunnel. Auch hier sollten die Zeiten die Minutengrenze nicht überschreiten.

Viele waren auch in der Altstadt von Villach unterwegs. Die ganze Stadt war voll mit Feuerwehren aus ganz Europa. Auch Teilnehmermannschaften aus Japan sollen hier sein. Die Veranstalter sprechen inzwischen auch nicht mehr nur von der Europameisterschaft oder der Feuerwehr-Olympiade, sondern gar von der Weltmeisterschaft. Und vier Teams aus dem Main-Kinzig-Kreis sind dabei (Nidderau-Eichen, Hasselroth-Gondsroth und Bad Soden-Salmünster-Huttengrund), bei der Feuerwehr-WM und geben ihr Bestes.

Sieger heute in der A-Wertung wurde die Feuerwehr St. Martin (Mühlkreis, Österreich) mit einer fantastischen Leistung von Siegerlauf von St. Martin im Mühlkreis mit 28,16 Sekunden im Löschangriff und 51,91 Sekunden im Staffellauf.

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