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Voraushelfer Katholisch Willenroth 2020 005Neuen Schwung gibt es in Katholisch-Willenroth. Am Samstagnachmittag, 11. Juli 2020 um 17 Uhr trafen sich interessierte künftige Voraushelfer am Ortseingang von Katholisch-Willenroth. Der Ort war bewusst gewählt, denn hier trennt die Straßenbaustelle den Ort seit ein paar Wochen von der Kernstadt ab, die nur über Schleich- oder größere Umwege zu erreichen ist. Just am ersten Baustellentag machte ein Notfall, zu dem auch die Voraushelfer aus Bad Soden-Salmünster alarmiert wurden, deutlich, dass Katholisch-Willenroth als letzter Stadtteil im Stadtgebiet von Bad Soden-Salmünster ebenfalls Voraushelfer für die schnelle Nachbarschaftshilfe vor Ort benötigt. 

Sechs neue Interessentinnen und Interessenten für die ehrenamtliche Aufgabe der Voraushelfer wurden Dank der Initiative des Ortsbeirates um Ortsvorsteherin Verena Schade gefunden. Bürgermeister Dominik Brasch hatte sie nach dem o.g. Notfall angerufen und über Andreas Essel informierte sie sich. Es war keine Frage, dass der Ortsbeirat daraufhin aktiv wurde und trotz Corona-Beschränkungen Wege fand, gemeinsam zu überlegen, wen sie für eine erste Initiative gezielt ansprechen konnten. In Kontakt standen sie natürlich auch mit Wehrführer Markus Schöppner, der über die Wehrführer-Ausschusssitzung auf die Situation aufmerksam gemacht wurde und nach einem ersten Versuch vor mehr als einem Jahr jetzt auch Feuerwehrkameraden/innen zum Mitmachen bewegen konnte.

Künftige Voraushelfer der ersten Stunde in Katholisch-Willenroth sind Marion Rahn, Sophia Brulin und Daniel Noll von der Feuerwehr sowie Christopher Metzler, Jürgen Müller, Zarah Gottschling. Weitere Interessenten sind herzlich willkommen.

Liebevoll vorbereitet mit Stehtisch, kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen, standen die Interessierten mit dem Ortsbeirat, Wehrführer, Voraushelfer-Leiter, Bürgermeister und Presse nun mit Corona-Abstand am Ortseingang zusammen und verunsicherten damit die Autofahrer, die ordnungswidrig die noch als Baustelle gesperrte Landstraße nach oder von Eckardroth kommend fuhren.

Bürgermeister Dominik Brasch, selbst aktiver Voraushelfer und auch bereits bei drei Notfällen in Katholisch-Willenroth im Einsatz, erläuterte das Konzept der Nachbarschaftshilfe und wie wichtig es sei, dass jeder Stadtteil Menschen habe, die Erste Hilfe können und als Voraushelfer alarmiert werden, wenn ein Mensch in der Nähe dringend Hilfe benötigt. Ortsvorsteherin Verena Schade betonte, dass es für den Ortsbeirat nach dem Anruf des Bürgermeisters selbstverständlich war, hier aktiv zu werden und nach geeigneten Helfern Ausschau zu halten und diese anzusprechen. Insgesamt hoffen alle, dass es noch mehr werden, die sich anschließen. Wehrführer Markus Schöppner erklärte, dass bei der ersten Ansprache scheinbar die Zeit ungünstig war und nun ein guter Zeitpunkt war, um die Initiative neu aufzurollen. Er führt den jetzigen Erfolg aber auch darauf zurück, dass die Anspreche nicht nur aus seiner Richtung, sondern jetzt von der Ortsvorsteherin kam. Manchmal braucht es die richtige Zeit und auch nicht nur eine Person, die aktiv wird.

Andreas Essel, als Leiter der Voraushelfer der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster, motivierte dazu, mitzumachen und informierte über die Ausbildung (Erste Hilfe-Kurs, Voraushelfer-Einführung, AED-Einweisung). Er stellte den brandneuen Voraushelfer-Flyer und die Infos auf der Homepage vor und warb zum aktiven Mitmachen und zum Unterstützen durch Spenden. Den Voraushelfern werde durch die Stadt die Ausrüstung, eine ausgestattete Notfalltasche und dazugehöriger Voraushelfer-Weste mit Reflexionsstreifen gestellt. Die Ausrüstung koste 200 - 250 Euro und Spender sind daher gerne gesehen. Die Voraushelfer-Westen dienen der Sicherheit und natürlich der Erkennbarkeit für Betroffene/Angehörige und dem Rettungsdienst. Die Aufgaben der Voraushelfer bestehen in erster Linie, den behandlungsfreien Intervall zu überbrücken, d.h. bereits mit wirksamen Wiederbelebungsmaßnahmen vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes zu beginnen. Beim Eintreffen übermitteln die Voraushelfer die aktuellen Informationen zur Übergabe und unterstützen die Rettungsmaßnahmen in Absprache mit dem Rettungsdienst. Dazu gehört z.B. das Fortführen der Herz-Druck-Massage bzw. das gegenseitige Ablösen alle ca. 2 min., das Betreuen der Angehörigen und das Unterstützen beim Transport des Patienten zum Rettungsmittel bzw. Helfen beim Transport der Einsatzmittel. Die Alarmierung der Voraushelfer erfolgt über die App Group-Alarm auf das private Smartphone/iphone. Wer z.B. als Feuerwehr-Einsatzkraft einen Pager besitzt, kann auch zusätzlich hierüber alarmiert werden. Feuerwehr-Einsatzkräfte werden über die Feuerwehr im System registriert und Privatpersonen können als sogenannte "Kommunalbedienstete" auch hierüber erfasst (Trägerorganisation Feuer der Stadt Bad Soden-Salmünster) und versichert werden. Als Träger-Organisationen sind in Bad Soden-Salmünster auch das Deutsche Rote Kreuz (OV Mernes-Jossgrund und OV Birstein) und die DLRG Bad Soden-Salmünster in der Voraushilfe aktiv. Hier gibt es eine gute, gemeinsame Zusammenarbeit.

Ortsvorsteherin Verena Schade nutzte die Gelegenheit, den Bürgermeister auf einen möglichen AED (Defibrillator) anzusprechen. Der Bürgermeister sagte zu, dass auch die Stadtteile, die noch keinen AED haben, wie z.B. Katholisch-Willenroth, Ahl, Alsberg, diese auch zeitnah bekommen sollen. Die Stadt habe Geld im Haushalt dazu bereitgestellt, günstige Aufstellorte seien schon anvisiert worden und Sponsoren und Spender sind zur Unterstützung gerne gesehen. Die Stadt kümmert sich um die Bestellung und Organisation, nimmt die Montage und den Anschluss an ein Wlan-Netz vor, zahlt Wartung, Pflege und Versicherung. Etwa 2.000 Euro kostet ein AED-Gerät, das für die Laien-Reanimation jederzeit öffentlich verfügbar hängen muss. In Katholisch-Willenroth sei als Ort das Backhaus in der Ortsmitte angedacht.

Symbolisch übergab Bürgermeister Dominik Brasch der Ortsvorsteherin Verena Schade am Ortseingang eine Voraushelfer-Tasche und einer der ersten Flyer. Danach gab es noch ein Gruppenfoto.

Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es noch viele gute Gespräche beim lockeren Treffen am Ortseingang von Katholisch-Willenroth, dem herzlichen "Dorf am Himmel". :-)

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Bürgermeister Dominik Brasch am Ortseingang von Katholisch-Willenroth

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Ortsvorsteherin Verena Schade (Mitte) und Wehrführer Markus Schöppner (links)

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Voraushelfer-Leiter Andreas Essel (links) erläuterte das VH-Konzept.

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Quelle: Kinzigtal-Nachrichten vom 13.07.2020:

Voraushelfer Katholisch Willenroth 2020 008