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Achtung_Buerger-InfosVerhalten bei Unfällen mit und Austritt von ABC-Gefahrstoffen (CBRN)

 

CO2-Austritt_2014-006Bestimmt haben Sie diese schon wahrgenommen: Orangefarbene Warntafeln an Lkw oder bestimmte Warnzeichen auf Verpackungen. Bei der Feuerwehr ist die Gefährdung durch so gekennzeichnete Güter unter G-ABC bekannt, in Chemikerkreisen sind dies CBRN-Gefahrstoffe. Darunter fallen alle Gefahrstoffe chemischen, biologischen oder radiologischen/nuklearen Ursprunges. Neben Verkehrsunfällen auf Straße oder Schiene, können Gefahrstoff-Austritte beispielsweise auch durch undichte & beschädigtte Leitungen (Gas, Chlor, Kohlenstoffdioxid o.ä.) geschehen oder auch fahrlässig bis mutwillig.

Wir wollen Ihnen hier Hinweise geben, was Sie bei Austritt solcher Gefahrstoffe beachten sollten. Vorneweg: Abstand halten und Notruf 112.   Sirenensignale, Lautsprecher- oder Rundfunkdurchsagen und Weisungen der Einsätzkräfte beachten!

CBRN- oder ABC-Gefahrstoffe sind nicht nur als Kampfmittel gefährlich, sondern begegnen uns auch teilweise in Industrie und Gewerbe, beim Transport oder sogar bei Ihnen zuhause, in Privathaushalten. Die Warnung bei Lagen mit Gefahrstoffen erfolgt über spezielle Sirenensignale oder über Lautsprecherdurchsagen und Rundfunkmeldungen. 

 

Was Sie beachten sollten, wenn Sie

... sich im Freien aufhalten:

  • Suchen Sie das nächste bewohnte Haus auf.
  • Bewegen Sie sich möglichst quer zur Windrichtung (nicht entgegen), atmen Sie möglichst durch einen Atemschutz, zumindest ein Taschentuch. 
  • Wenn Sie bereits mit CBRN-Gefahrstoffen in Berührung gekommen sind, wechseln Sie bei Betreten des Hauses Oberbekleidung und Schuhe.
  • Lassen Sie verschmutzte Oberbekleidung und Schuhe außerhalb des Wohnbereichs. 
  • Waschen Sie Gesicht, Haare und Hände gründlich, ebenso Nase und Ohren.
  • Halten Sie Abstand zu anderen Personen und warnen Sie diese.
  • Befolgen Sie die Hinweise zum Aufenthalt in Gebäuden.

 

... im Auto unterwegs sind:

  • Schalten Sie die Belüftung aus und schließen Sie die Fenster. 
  • Hören Sie Radio (UKW, Regionalsender) und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Einsatzkräfte. 
  • Fahren Sie ansonsten zum nächsten bewohnten Gebäude und folgen Sie den Hinweisen beim Aufenthalt im Freien. 

 

... sich im Gebäude aufhalten:

  • Bleiben Sie im Gebäude. 
  • Nehmen Sie gefährdete Passanten vorübergehend auf. 
  • Informieren Sie - falls erforderlich - andere Hausbewohner. 
  • Schließen Sie Türen und Fenster. 
  • Schalten Sie Ventilatoren und Klimaanlage aus, schließen Sie die Lüftungsschlitze der Fensterrahmen. 
  • Suchen Sie einen gut geschützten Innenraum der Wohnung auf, der möglichst keine Außenfenster hat. 
  • Meiden Sie Keller oder andere niedrig gelegene Räume. 

(Außer bei nuklearen/radiologischen Gefährdungen, dabei ist zu beachten, dass die Räume besonders abgeschirmt sind. Deshalb bieten Kellerräume bei diesen Lagen den bestmöglichen Schutz.)

  • Vermeiden Sie unnötigen Sauerstoffverbrauch durch Kerzen o.ä.
  • Schalten Sie zu Ihrer Information das Radio auf UKW-Empfang eines Regionalsenders oder das Fernsehgerät ein.
  • Beachten Sie die Durchsagen der Behörden und Einsatzkräfte. 
  • Telefonieren Sie nur in Notfällen. 
  • Benutzen Sie beim Eindringen von Gefahrstoffen vorhandene Atemschutzgeräte, notfalls Mundschutz wie z.B. OP-Maske oder feuchte Tücher.

 

Ihre Feuerwehr

 

 

Autor:

 

Marc Peichl (Feuerwehr Ahl / Salmünster)

Oberlöschmeister

 

Erstellt: 06.06.2011

Veröffentlicht auf Startseite: 06.-08.05.2014, 26.08.-02.09.2013, 23.04.-07.05.2013, 06.-10.05.2012