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    Pressedienst der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster  

Presse-Mitteilung / Bürger-Information vom 30.12.2010

zur öffentlichen Information und mit der Bitte um Veröffentlichung durch Presse & Medien. Herzlichen Dank.
Weitergabe und Verwendung - auch Ausschnittweise - ansonsten nur nach Genehmigung erlaubt (Copyright).

 

Neue Drehleiter bei der Feuerwehr in Betrieb genommen

Fahrzeug ersetzt 30 Jahre alte Drehleiter in Bad Soden

DLK_23-12_Bad_Soden_001_Nach Ausrüsten des Fahrzeuges und Einweisen der Drehleitermaschinisten wurde am 30. Dezember die neue Drehleiter in der Feuerwehr Bad Soden in Dienst gestellt. Bei dem informellen Termin waren neben Pressevertretern auch Bürgermeister Lothar Büttner und Magistratsmitglieder anwesend. Der Magistrat hatte das Fahrzeug bereits zu Beginn seiner Sitzung am Montag zuvor kurz vorgestellt bekommen.

Über dreißig Jahre hatte die Drehleiter DLK 23/12 von Magirus treue und gute Dienste bei Rettungs- Brand- und Hilfeleistungseinsätzen in Bad Soden-Salmünster und dem Umkreis geleistet. „Man sieht dem Fahrzeug an, dass es in Bad Soden sehr gut gewartet und gepflegt wurde. Und man merkt, dass eine robuste Technik dahinter stecke.“, erklärte Bürgermeister Lothar Büttner. Dennoch sei nun der Zeitpunkt gekommen, bei dem bevorstehende Reparaturen die Zuverlässigkeit sicherstellen müssten, deren Kosten nicht zu kalkulieren seien. So sei eine Beschaffung statt wie im Bedarfs- und Entwicklungsplan vorgesehen 2011, nun bereits in 2010 realisiert worden. Auch die Beschaffungskosten seien durch kluges Handeln erheblich niedriger als geplant. „Wir haben eine als Vorführfahrzeug konzipierte Drehleiter bekommen können, die aber in ihrer Ausstattung hervorragend und für den Einsatzdienst optimal ist.“, ergänzte Stadtbrandinspektor Oliver Lüdde. Der Zeitpunkt habe sich als sehr glücklich erwiesen. Während man noch von Kosten von 650.000 Euro und öffentliche Zuwendungen aus Kreis- und Landesmitteln von rund 150.000 Euro rechnen musste, gelang es, die Kosten auf etwa 530.000 Euro zu senken, die Zuwendungen würden laut Bürgermeister Büttner etwa 260.000 Euro, also fast 50 Prozent bekomme die Stadt.

Aufgrund der Bebauung in Bad Soden-Salmünster sei eine Drehleiter Pflicht, um bei vielen Gebäuden einen weiteren Rettungsweg und die Hilfspflicht von zehn Minuten sicherzustellen, so Stadtbrandinspektor Lüdde. Das Fahrzeug stehe aber auch im Alarmplan bei Einsätzen von Birstein und Brachttal. Selbstverständlich sei das Fahrzeug auch zur nachbarschaftlichen Hilfeleistung einsatzbereit, ebenso wie Bad Soden-Salmünster im Einsatzfall Unterstützung durch die Drehleitern der Feuerwehren Bad Orb und Schlüchtern bekämen. Auch hier ginge es nur mit einer guten Zusammenarbeit im Umkreis.

Sowohl Fahrgestell als auch Aufbau des 15,5 Tonnen schweren Fahrzeuges sind von Iveco Magirus. Sechs Drehleitermaschinisten der Feuerwehr Bad Soden hatten das Fahrzeug schon vor Weihnachten, am 17. Dezember, direkt vom Werk in Ulm geholt. Wehrführer Frank Widmayr, Stellvertreter Andreas Salomon, Tobias Koch, Thomas Salomon, Peter Ruppel und Sascha Farnung brachten die neue Drehleiter sicher nach Bad Soden-Salmünster.

Andreas Salomon übernahm die Einweisung aller acht Drehleitermaschinisten aus Bad Soden, so dass nun alle auf dem neuen Gerät einsatzbereit sind.

Die Drehleiter trägt die Bezeichnung DLK 23/12 – Drehleiter mit Korb; sie hat eine Nennrettungshöhe von 23 Metern bei einer Ausladung (Abstand vom Gebäude) von 12 Metern. Insgesamt ist die Leiter – wie zuvor auch – 30 Meter lang. Entscheidende Unterschiede sind der bereits integrierte Korb (dieser musste zuvor immer von zwei bis drei Mann separat per Hand angehängt werden) und das „teleskopierbare Gelenk“ an der Leiterspitze. Das Gelenk ermöglicht es, auch schwerer zugängliche Stellen, beispielsweise in Dachgeschossen hinter einer Gaube, zu erreichen. Damit wird nicht nur die Rüstzeit, sondern auch die Einsetzbarkeit erheblich verbessert und das trägt zu einer höheren Sicherheit der Bevölkerung bei.

Die neue Drehleiter wiegt 15,5 Tonnen, hat 220 kw Leistung, ist 10 Meter lang und 3,25 Meter hoch. Als weitere Beladung sind ein Stromerzeuger, eine Schleifkorbtrage und Atemschutzgeräte an Bord.
Eine offizielle Einweihung und ausführliche Vorstellung des Fahrzeuges für die Öffentlichkeit ist im kommenden Frühjahr geplant.

Bürgermeister Büttner nutzte die Gelegenheit zum Jahresabschluss, den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr herzlich zu danken für ihren unentgeltlichen ehrenamtlichen Dienst. Das sei unschätzbar: „Was nützen die Fahrzeuge und Geräte ohne die ausgebildeten, motivierten und stets einsatzbereiten Menschen?!“.
  

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

gez. Frank L. Seidl                                

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Fotos: Frank L. Seidl (Feuerwehr Bad Soden-Salmünster)