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Pressedienst_FF_BSSPresse-Mitteilung / Bürger-Information vom 06.05.2014

Kohlenstoffdioxid-Austritt auf Baustelle an der Spessart-Therme - Feuerwehr bekämpfte Gefahr

Niemand verletzt - Feuerwehren aus Bad Soden, Salmünster, Ahl und Wächtersbach im Einsatz

Am Dienstagmorgen, 6. Mai 2014 um 9.21 Uhr wurde die Feuerwehr zur CO2-Austritt_-_2014-001Spessart-Therme nach Bad Soden alarmiert. Der Feuerwehreinsatz wurde aufgrund eines Gasaustritts nötig. Neben Rettungswagen und Notarzt rückten die Feuerwehren aus Bad Soden, Salmünster, Ahl und Wächtersbach an. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass bei Baggerarbeiten außerhalb der Therme eine Soleleitung beschädigt wurde und dabei neben der Sole auch Kohlenstoffdioxid austrat. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der CO2-Schleier gut sichtbar in der Baugrube. Die Bauarbeiter waren außerhalb des Gefahrenbereichs.

 

Fotos (hier Stv. SBI Andreas Wenzel im Gespräch mit WF Andreas Salomon) von Barbara Kruse (GNZ), herzlichen Dank! 

Weitere Fotos: FF Bad Soden (Danke!)

Pressespiegel
Osthessen-Zeitung vom 06. Mai 2014

Osthessen-News vom 06. Mai 2014

Vorsprung-Online vom 06. Mai 2014

GNZ vom 06. Mai 2014

 

 

CO2-Austritt_-_2014-002Die beschädigte Leitung wurde abgeschiebert. Die Einsatzstelle wurde zudem abgesichert und entsprechende Gas-Messungen vorgenommen. Die Gaskonzentration wurde schließlich per Hochleistungslüfter (Foto: Barbara Kruse, GNZ) des Löschgruppenfahrzeuges (LF 20/16) Bad Soden verwirbelt und aufgelöst. Eine zweite Messung nach etwa 30 Minuten der Belüftung bestätigte schließlich, dass sich das Gas durch diese Maßnahmen schließlich verflüchtigt hat. Die weiteren Fotos (FF Bad Soden) zeigen die wabernde CO2-Wolke in der Baugrube.

Verletzt wurde niemand. Kohlenstoffdioxid in hoher Konzentration ist toxisch, es wirkt durch die Verdrängung von Sauerstoff in der Atemluft und kann Atemstillstand hervorrufen. Bei niedriger Konzentration können Kopfschmerzen und Schwindel auftreten, wird die Konzentration höher sind erhöhte Pulsfrequenz (Tachykardie), Bluthochdruck (Hypertonie), Atemnot und Bewusstlosigkeit mögliche Auswirkungen. Bei einer Konzentration von 8 % in der Atemluft führt der CO2-Intox zum Tod.

CO2-Austritt_2014-003Die Feuerwehr Bad Soden war im Einsatz mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16), dem Gerätewagen Logistik (GW-L) sowie dem Einsatzleitwagen (ELW 1) der Gesamtstadt. Die Feuerwehr Salmünster war vor Ort mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) und dem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) mit Einsatzleiter Andreas Wenzel (Stv. Stadtbrandinspektor), die Feuerwehr Ahl mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) und Mannschaftstransportwagen (MTW), die Feuerwehr Wächtersbach mit dem Hilfeleistungstanklöschfahrzeug (HTLF), sowie zwei Gerätewagen Gefahrgut mit Messtechnik.

An der Einsatzstelle war auch Kreisbrandmeister Uwe Döring (Gründau).

Um 10.35 Uhr konnte die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben werden.

 

Mehr Informationen zur Feuerwehr unter www.feuerwehr-bss.de.

Weitere Fotos: FF Bad Soden

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

 

Frank L. Seidl

Pressesprecher
Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

 

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