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Pressedienst_FF_BSSPresse-Mitteilung / Bürger-Information vom 05.11.2014

 

Langwieriger Feuerwehreinsatz bei "Misthaufen"-Brand

Etwa 400 Kubikmeter Mist - über 30.000 Liter Wasser eingesetzt

Misthaufen-Brand_2014-007Als die Feuerwehr Salmünster am Mittwochnachmittag, 5. November 2014 um 14.55 Uhr zu einem "Kleinfeuer - Brennt Misthaufen" alarmiert wurde, klang das zugegebenermaßen nach einem kleinen und kurzen Einsatz. Letztlich waren die Haupt-Brandnester jedoch erst in der Nacht um etwa 1.35 Uhr gelöscht. In der Nacht wurde noch eine Brandwache alarmiert. 
 
 
Pressespiegel
  
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf einem landwirtschaftlichen Anwesen wurde ziemlich gleich klar, dass es sich nicht um einen kurzen Brandeinsatz handeln würde. Der "Misthaufen" war eine stattliche Anhäufung von etwa 10 Mal 10 Metern und bis zu einer Höhe von 5 Metern. Insgesamt waren es etwa 400 Kubikmeter Mist, in dem es brannte. Teilweise schlugen bei Sauerstoffzufuhr Flammen aus dem Misthaufen, teilweise war nur Glut oder Qualm zu sehen. Solche Einsätze sind langwierig, da das Löschwasser nicht bis in das (glühende) Innere vordringen kann und sich der Brand langsam weiterentwickeln kann. Entstehen können solche Brände durch Selbstentzündung, beispielsweise durch Feuchtigkeit im Inneren.
Da der "Misthaufen" sich neben einer großen Halle mit etwa 50 Tieren und einem Strohlager befand, wurde unverzüglich mit den Löschmaßnahmen begonnen. Mit einem großen Traktor mit Vorderlader wurde nach und nach der Haufen abgetragen und Glut- und Brandnester abgelöscht. Zwei Strahlrohre waren im Einsatz. Gegen Abend wurde die Einsatzstelle noch ausgeleuchtet. Die beiden Löschfahrzeuge waren im Pendelverkehr unterwegs, um den großen Löschwasserbedarf zu decken. Mehr als 30.000 Liter Wasser wurden verbraucht. Etwa 20 Mal pendelten die Fahrzeuge. Ein weiterer Traktor mit Anhänger transportierte in mindestens 50 Fuhren den abgelöschten Mist ab. Auf einer Wiese im freien Feld, d.h. ohne Gefahr, wurde die dampfende und heiße Masse wieder ausgebreitet. Nach intensiver Arbeit konnte erst um 1.35 Uhr tatsächlich "Feuer aus" gegeben werden, da zu diesem Zeitpunkt die Hauptglutnester ausgehoben und abgelöscht waren. Stellenweise wurden mit Mistgabeln händisch die Haufen auseinandergezogen oder Glutnester freigelegt.
Um 1.55 Uhr wurde schließlich erneut die Feuerwehr Salmünster alarmiert, um die Brandwache für die restliche Nacht zu stellen. Gegen 2.45 Uhr war der Einsatz der ersten Löschmanschaft beendet und die Brandwache begann.
Einsatzleiter war der stellvertretende Wehrführer Manfred Kleinert. An der Einsatzstelle waren in der Nacht auch Stadtbrandinspektor Oliver Lüdde und sein 2. Stellvertreter Jens Bannert.
Vor Ort war die Feuerwehr Salmünster zeitweise mit allen Fahrzeugen, dem Tanklöschfahrzeug, dem Löschgruppenfahrzeug, dem Rüstwagen und dem Mannschaftstransporter.
 
Weitere Informationen zur Feuerwehr unter www.feuerwehr-bss.de.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
Frank L. Seidl
Pressesprecher
Feuerwehr Bad Soden-Salmünster
Fotos: Joachim Schlegelmilch und Timo Desch (FF Salmünster), Frank L. Seidl (FF Bad Soden-Salmünster)