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     Pressedienst der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster   

Presse-Mitteilung / Bürger-Information vom 08.01.2011

zur öffentlichen Information und mit der Bitte um Veröffentlichung durch Presse & Medien. Herzlichen Dank. Weitergabe und Verwendung - auch Ausschnittweise - ansonsten nur nach Genehmigung erlaubt (Copyright).

 

Hochwasser-Einsatz der Feuerwehr in Bad Soden-Salmünster

2.000 Sandsäcke verteilt – Bürgermeister: Hochwasser-Rückhaltebecken nötig - 1. Einsatz des Katastrophenschutz-Zugs

Über fünfzig Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Soden, Salmünster, des Katastrophenschutz-Zuges und der DLRG Bad Soden-Salmünster waren am Samstag mehrere Stunden im Hochwassereinsatz. Der Pegel der Salz in Bad Soden stieg am Samstagnachmittag kontinuierlich von 160 Zentimetern (Meldestufe 2) auf über 190 Zentimetern an. Bürgermeister Lothar Büttner machte erneut auf die Notwendigkeit des anvisierten Hochwasser- Rückwasserbeckens zwischen Wahlert und Bad Soden aufmerksam.

Bereits nach den ersten Unwetterwarnungen vor Hochwasser aufgrund Tauwetters und Dauerregens des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kontrollierte die Feuerwehr Bad Soden seit Donnerstag kontinuierlich den Pegelstand der Salz und die Überflutungsflächen. Am Freitagvormittag war die Hochwasser-Meldestufe 2 (160 cm) erreicht, der Pegel stagnierte dann aber am Nachmittag bzw. ging kurzzeitig auf 153 Zentimeter zurück. Am Samstagvormittag stieg der Pegel dann wieder stetig an. Zudem gab das Hessische Innenministerium eine Hochwasserwarnung heraus, in der das Erreichen der Meldestufe 3 für sehr wahrscheinlich gehalten wurde. 

Um 10.30 Uhr am Samstagmorgen (8.1.2011) ließ Stadtbrandinspektor Oliver Lüdde die Technische Einsatzleitung (TEL) der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster einberufen. Vorbereitungsmaßnahmen wurden begonnen. Um 13 Uhr wurde die Bevölkerung in den hochwassergefährdeten Gebieten in Bad Soden (Innenstadt „In der Sood“, Hohmühlenweg) mit Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr vorgewarnt. Am frühen Nachmittag wurden die 500 vorrätigen Sandsäcke verteilt, zuvor wurde die Feuerwehr Bad Soden sowie der Bad Soden-Salmünsterer 2. Brandschutzzug Main-Kinzig (Katastrophenschutz) zum Sandsackfüllen am Bauhof alarmiert. Später wurde noch die Feuerwehr Salmünster und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Bad Soden-Salmünster alarmiert. Insgesamt waren fünfzig freiwillige Einsatzkräfte und Bauhofmitarbeiter an den Sandsackfüll- und Ausgabestellen und sieben Führungskräfte in der Technischen Einsatzleitung (TEL) aktiv. Etwa 1.500 Sandsäcke wurden innerhalb kürzester Zeit mit großem Engagement aller Einsatzkräfte gefüllt und zur Ausgabestelle zur Grundschule Bad Soden gebracht.

Die Bevölkerung machte reichlich Gebrauch von dem Angebot der Feuerwehr. Es gab einen großen „Run“ auf die jeweils frisch angelieferten Sandsäcke. Neben Dankbarkeit und dickem Lob für die gute Arbeit der Feuerwehr von der großen Mehrheit der Bevölkerung war allerdings auch teilweise ein gewisses Anspruchsdenken mancher Bürger/innen zu merken. Einzelne beschwerten sich sogar, dass ihnen die – kostenfreien – Sandsäcke nicht bis vor die jeweilige Haustür gesetzt würden. Die Feuerwehr der Stadt helfe in Notsituationen, allerdings darf man nicht vergessen, dass jeder eine eigene Verpflichtung und selbst Möglichkeiten habe, sein Eigentum zu schützen.

Einsatzleiter war Stadtbrandinspektor Oliver Lüdde, als Einsatz-Abschnittsleiter fungierten Zugführer Frank Widmayr (Innenstadt, Wehrführer Bad Soden), Zugführer Dietmar Betz (Hohmühlenweg), Zugführer Klaus Kleinert (Bauhof). Markus Felber, Zugführer des Katastrophenschutz-Zuges, war sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. Es war der erste Einsatz des Bad Soden-Salmünsterer Katastrophenzuges. Der Katastrophenschutz-Zug setzt sich aus Einsatzkräften der Feuerwehren aus Bad Soden-Salmünster zusammen.

 

Bürgermeister Lothar Büttner unterstützte die Technische Einsatzleitung und machte sich auch vor Ort ein Bild von der aktuellen Lage. Dabei fasste Büttner sowohl bei der Sandsackausgabestelle am Bauhof als auch bei der Ausgabestelle tatkräftig zu. Bürgermeister Büttner machte bei dieser Gelegenheit deutlich, wie dringend notwendig das vorgesehene Hochwasser-Rückhaltebecken für die Salz zwischen Wahlert und Bad Soden sei: „Wir sind dem Landrat des Main-Kinzig-Kreises und dem Frankfurter Stadtkämmerer Uwe Becker für die in 2010 geäußert Perspektive sehr dankbar, dass mit dem Bau des Rückhaltebeckens in 2011 begonnen wird.“ Bürgermeister Lother Büttner lobte das Engagement der freiwilligen Einsatzkräfte der Feuerwehr und DLRG und die Verlässlichkeit der Bauhof-Mitarbeiter.

Gegen 21 Uhr wurden die Einsatzkräfte bei einem stagnierenden Pegelstand von 191 vorläufig „entlassen“, die Technische Einsatzleitung wurde im Schichtbetrieb auch die Nacht weiter aufrecht erhalten, um bei kritisch steigendem Pegel Einsatzkräfte alarmieren und die Bevölkerung warnen zu können. Bei einem Pegel von etwa 220 Zentimetern dringt das Wasser in die Bad Sodener Innenstadt ein. Die Meldestufe 3 ist bei 260 Zentimetern Wasserstand der Salz in Bad Soden erreicht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

 

gez. Frank L. Seidl                                

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Fotos: Frank L. Seidl (Feuerwehr Bad Soden-Salmünster)