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Pressedienst_FF_BSSPresse-Mitteilung / Bürger-Information vom 24.08.2011

Wind fegt mit 108 km/h über Bad Soden-Salmünster

Zahlreiche Unwettereinsätze für die Feuerwehren Bad Soden-Salmünsters

TSF_Ahl_u_MTF_Ahl_im_Einsatz_2011-001Überflutete Straßen, umgestürzte Bäume, beschädigte Stromleitungen – das ist die Bilanz des Unwetters am Mittwochabend, 24. August 2011. Wie die hessenschau (Hessischer Rundfunk) berichtete, zog der Wind mit 115 km/h über die Wasserkuppe und mit 108 km/h durch Bad Soden-Salmünster. Im ganzen Kreis waren die Feuerwehren zu Unwettereinsätzen unterwegs. In Bad Soden-Salmünster kam es zu mehr als 40 Einsätzen, laut Salmünsterer Feuerwehr gab es alleine 25 Einsätze in Salmünster.

 

Nachdem das heftige Gewitter vom frühen Morgen (5 Uhr) glücklicherweise überwiegend schadlos durch das Kinzigtal zog, wurde es ab 18 Uhr im Main-Kinzig-Kreis heftig. Die Leitstelle alarmierte eine Feuerwehr nach der anderen, örtliche Technische Einsatzleitungen (TEL) wurden eingerichtet.

Auch die Feuerwehren aus Bad Soden-Salmünster wurden nach dem Unwetter alarmiert. Zunächst war die Feuerwehr Bad Soden zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Einrichtung im Kurgebiet unterwegs. Anschließend musste ein umgestürzter Baum in der Parkstraße entfernt werden.

Die Feuerwehr Huttengrund war währenddessen noch zu Absicherungsmaßnahmen beim Fußball-Freundschaftsspiel zwischen der SG Huttengrund und der Eintracht Frankfurt (2. Bundesliga) eingesetzt. Das Spiel musste aufgrund des kurzen, aber heftigen Unwetters beim Stand von 0:2 nach zehn Minuten abgebrochen werden. Die Feuerwehr Huttengrund rückte zugleich zu mehreren Einsätzen aus. Im Waldstück zwischen Romsthal und Marborn lagen zwei Bäume um, ein Baum fiel auf ein Auto. Die Fahrerin wurde glücklicherweise nicht verletzt und konnte von der Feuerwehr mit leichtem Schock nach Hause gebracht werden. Die Feuerwehr sicherte die Straße ab und reinigte sie, während zufällig anwesende Waldbauern mit einer Rückemaschine zuvor die Straße von den Bäumen befreien konnte.

Noch während des Einsatzes alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Huttengrund per Sirene: Hinter dem Sportplatz brannte ein Strommast. Aufgrund der Fußballveranstaltung war die normale Zufahrt versperrt. Aber auch die zweite Zufahrt war durch einen umgestürzten Baum versperrt, so dass dieser zunächst beseitigt werden konnte, um an die Einsatzstelle zu gelangen. In den Strommast war der Blitz eingeschlagen und hatte ein Starkstromkabel abgerissen. Dieses hatte nun funkenschlagend und brennend Bodenkontakt. Die Feuerwehr Huttengrund sicherte die Einsatzstelle gegen die elektrische Gefahr ab und übergab die Einsatzstelle später an den Strombetreiber.

Die Feuerwehr Huttengrund war mit ihrem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10/6), dem Löschgruppenfahrzeug (LF 8) und dem Mannschaftstransportfahrzeug im Einsatz. Zahlreiche umgeknickte Bäume, überflutete Straßen und beschädigte Stromleitungen hatten die Feuerwehrleute hier abzuarbeiten.

 

Die Feuerwehr Ahl war ebenfalls im Einsatz. Auf der Leipziger Straße waren die Abflüsse verstopft, so dass die Durchgangsstraße überflutet war. Die Kanalzuläufe wurden von der Feuerwehr fix von Unrat befreit und die Straße grob gereinigt, so dass wieder ein ungefährdeter Verkehrsfluss ermöglicht wurde.

 

Aufgrund der Vielzahl der Einsatzstellen alarmierte die Leitstelle Main-Kinzig um 19.12 Uhr die Technische Einsatzleitung (TEL) aus Führungskräften der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster, die alle Einsätze im Stadtgebiet koordinierte.

Das Haupteinsatzgebiet befand sich im Huttengrund, in Bad Soden, Salmünster und in Ahl, so dass sich die Kräfte hierauf konzentrierten. Die Feuerwehr Ahl wurde zur Unterstützung nach Bad Soden gerufen. Am Bornweg war eine Straße überflutet. Die Feuerwehr sorgte für einen Abfluss des Wassers. An der Rolandquelle zwischen Bad Soden und Wahlert waren gleich zwei Bäume auf die Straße geknickt. Mit Hand- und Motorkettensägen befreiten die Ahler Einsatzkräfte den Weg, ebenso wie später am Keilchen (Richtung Traroth).

Unterdessen musste in Ahl eine beschädigte Stromleitung gesichert werden und zwei Bäume auf dem Fahrradweg entfernt werden.

Schwer gefragt waren sämtliche Drehleitern im Kreisgebiet. Dachstuhlbrände oder technische Hilfeleistungen in Höhe forderten den Einsatz der Hubrettungsgeräte. Auch die Drehleiter Bad Soden (DLK 23/12) war sowohl im Stadtgebiet häufig als auch überörtlich unterwegs, so beispielsweise im Brachttal.

Die Feuerwehr Salmünster rückte ebenfalls zu verschiedenen Einsätzen aus. So waren Bäume auf die Bahnhofstraße gefallen und in der Schlüchterner Straße war ein Dach abgedeckt. Eine Einsatzstelle gab es an der Henry-Harnischfeger-Schule und in der Bad Sodener Straße drohte ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen. Gegen 19.45 Uhr mussten am Dammweg umgeknickte Bäume entfernt werden, deren Spitzen in das Gleisbett ragten.

Auch auf der Major-Bedding-Straße zwischen Bad Soden und Ahl musste ein umgeknickter Baum beseitigt werden. Betroffen von umgestürzten Bäumen war ebenfalls der Radweg R3 zwischen Münsterberg (Salmünster) und Neudorf. Auch hier war die Feuerwehr Salmünster tätig, wie zu noch vielen weiteren Einsätzen im Stadtgebiet.

Insgesamt – so die Aufzeichnungen der Feuerwehr Salmünster – kam es alleine in Salmünster zu 25 Einsätzen. Mit den weiteren mehr als 15 Einsätzen in Ahl, Bad Soden und im Huttengrund waren die Feuerwehren aus Bad Soden-Salmünster am Donnerstagabend über 40 Mal im Einsatz.

 

Zu Nachwirkungen des gestrigen Unwetters wurde die Feuerwehr Salmünster um etwa 7.40 Uhr am Donnerstagmorgen alarmiert. In der Fuldaer Straße war nun ein Baum auf die Straße geknickt. Die Salmünsterer Einsatzkräfte beseitigten die Verkehrsgefährdung.

Die Feuerwehr Ahl war am Donnerstag gegen 14.25 Uhr erneut zum Beseitigen eines auf einem Weg gestürzten Baumes unterwegs.

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

 

gez. Frank L. Seidl                                

Pressedienst Feuerwehr Bad Soden-Salmünster     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Fotos: Matthias Hummel (Feuerwehr Ahl)