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Pressedienst_FF_BSSPresse-Mitteilung / Bürger-Information von 23.12.2012

Hochwasser am 4. Advent in Bad Soden-Salmünster

105 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG – Pegelhöchststand Salz 230 cm

Die Hochwasserlage hatte sich am 4. Advent in Bad Soden-Salmünster verschärft. Der Pegel der Salz in Bad Soden stieg am Morgen stark an und erreichte um 10.30 Uhr die Hochwasser-Meldestufe II (160 cm). Hochwasser_2012-001Hochwasserspezialist Frank Widmayr (Feuerwehr Bad Soden) beobachtete die Entwicklung bereits seit den Morgenstunden.

Die Salz trat über die Ufer, in mehreren Kellern und Tiefgaragen drang Wasser ein, u.a. in der Unterführung des Bahnhofs in Salmünster.

Im Einsatz waren seit 9.30 Uhr zunächst die Feuerwehr Bad Soden, dann die Technische Einsatzleitung der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster, anschließend der Katastrophenschutzzug aus Bad Soden-Salmünster und die Feuerwehr Salmünster. Außerdem waren mittags noch die Feuerwehren Huttengrund, Ahl, Kerbersdorf, Katholisch-Willenroth und Mernes im Einsatz. Außerdem die DLRG Bad Soden-Salmünster. Um 13.30 Uhr waren 96 Einsatzkräfte vor Ort. 900 Sandsäcke waren bis 14.30 Uhr gefüllt, 850 Sandsäcke wurden ausgegeben. Insgesamt wurden etwa 1.400 Säcke gefüllt. Es waren 98 Feuerwehrkräfte und 7 Einsatzkräfte der DLRG Bad Soden-Salmünster vor Ort im Hochwassereinsatz.

Presse-Fotos

Die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Oliver Lüdde, die Technische Einsatzleitung würde von Zugführer Markus Felber koordiniert. Der Stellvertretende Stadtbrandinspektor Andreas Wenzel war an den Einsatzstellen unterwegs.

Sandsäcke wurden ab dem Vormittag gefüllt und ab 13.30 Uhr zwei Ausgabestationen in Bad Soden eröffnet (Blauer Platz, Hohmühle). Die Bevölkerung wurde gebeten, Sandsäcke nur im benötigten Maße abzuholen, damit sie für alle und in den gefährdeten Bereichen genügen. Auf die Verantwortung, das Eigentum selbst zu schützen, wurde hingewiesen.

Mehrere Straßen und Brücken sind gesperrt. Die Feuerwehr bittet außerdem generell darum, dass sowohl Beschilderungen, Absperrungen und Weisungen von Einsatzkräften beachtet werden.

Um 14 Uhr war der Höchstpegelstand der Salz in Bad Soden mit 230 cm erreicht.  Ab 16 Uhr wurden die Einsatzbereitschaften bei sinkendem Pegel langsam aufgelöst und die Aufräumarbeiten begonnen.

Bürgermeister Lothar Büttner und Ordnungsamtsleiter Heiko Antony waren zeitweise ebenfalls in der Technischen Einsatzleitung aktiv. Nach dem Einsatz dankte Bürgermeister Büttner den Einsatzkräften: „So funktioniert Gesellschaft auch am Sonntag vor Weihnachten. Hier sind Menschen, die für die Gemeinschaft einstehen. Meinen herzlichen Dank.“ 

Die Technische Einsatzleitung wurde um ca. 17 Uhr aufgelöst, bleibt aber für eventuelle weitere Lagen vorbereitet. Um 17 Uhr war der Pegel gesunken auf 204 cm.