Am späten Sonntagabend, 26. Januar 2025 um 22:37 Uhr wurden die Feuerwehren Salmünster und Bad Soden in ein Wohngebiet in Salmünster alarmiert. Aus einem gemeldetem Gasgeruch wurde aber ein Schwelbrand. Die Hauskatze hatte ihr „Frauchen“ gewarnt und so Schlimmeres verhindert.
Aufgrund der Meldung von „Gasgeruch“ wurde die Feuerwehr Bad Soden mit der „Gaskomponenten“ zusätzlich nach Salmünster alarmiert Erste Messungen wurden durchgeführt. Die Einsatzkräfte aus Salmünster hatten bereits die Räumung des Gebäudes übernommen. Auch die Nachbarschaft wurde informiert und den Bereich vorsorglich gesichert.
Bei der weiteren Lageerkundung durch Feuerwehr-Einsatzkräfte unter Atemschutz wurde aber eine kokelnde Heizdecke und ein entsprechender Schwelbrand entdeckt. Das Brandmaterial wurde ins freie transportiert und abgelöscht. Vier der Hausbewohner klagten bereits über Übelkeit und wurden vorsorglich vom Rettungsdienst durchgecheckt, konnten aber schließlich vor Ort bleiben.
Durch einen Schwelbrand entsteht das Atemgift Kohlenmonoxid (CO). Bei entsprechender Konzentration ist dies in Räumen tödlich. Die Hauskatze hat wohl tatsächlich das giftige Gas wahrgenommen und so schlimmeres für die Wohnungsinhaberiin verhindert. Die Feuerwehr brachte noch ihre Hochdrucklüfter zum Einsatz und versorgte die Wohnungen mit frischer Luft und vertrieb das Kohlenmonoxid (CO). Vor Ort war auch der früh alarmierte Gasversorger, der vorsorglich die Gasleitung im Haus absperrte, weil hier auch ein unabhängiger Defekt festgestellt wurde.
Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort, sowie die Feuerwehr Salmünster mit drei Fahrzeugen und Bad Soden mit zwei Fahrzeugen. Insgesamt 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz.
Bericht: Markus Koch (Pressedienst Feuerwehr Bad Soden-Salmünster)
Fotos: Jens Bannert (Feuerwehr Bad Soden-Salmünster, herzlichen Dank)

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