Die Feuerwehr Ahl richtete an Fronleichnam, 19. Juni 2025 wieder das traditionelle Backhausfest in Ahl aus. Bei Temperaturen um 30 Grad Celsius und blauem Himmel wurde dies von vielen Besuchern wieder sehr gut angenommen.
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Nach mehreren Tagen Aufbau und Vorbereitungen waren ab 7 Uhr nur noch die letzten Tische gestellt, Deko und Preislisten gehängt, die Hüpfburg aufgeblasen und die Getränke- und Essensstände eröffnet. Ab 10 Uhr lief dann das traditionelle Backhausfest der Dorfgemeinschaft in Ahl an.
Einen besonderen Programmpunkt gab es um 12 Uhr, als das „Woahbreärti“ auf einem Wagen – vom Traktor gezogen – vorfuhr und zum 700-jährigen Dorfjubiläum vom 28. bis 30. August 2026 einlud. Es überreichte Bürgermeister Dominik Brasch auch den Hammer für den Fassbieranstich. Gekonnt gelang es dem Bürgermeister mit einem Schlag und es gab Freibier für alle.
Neben Kaffee und Kuchen, dem Verkauf der raren original Ähler Backhausbrote – die letzten wurden zugunsten der Jugendfeuerwehr versteigert – und Hausmacher Wurst, gab es Eis vom Hof Sonnenberg, die Landmetzgerei Lenz aus Schlüchtern bot Grillspezialitäten an und am „Bierschiffchen“ gab es gekühlte Getränke.
Die Feuerwehr hatte neben Plätzen im Zelt auch ausreichend Festzeltgarnituren im Hof unter Sonnenschirmen aufgebaut, so dass jeder im Zelt, draußen unterm Schirm oder im Bürgerhaus Platz fand. Und für eine Hüpfburg für die Kleinen war auch noch genug Platz.
Ab Nachmittag spielten die "Uffgeplatzde" und sorgten inkl. abends für beste Stimmung.
Bis 22 Uhr ging das gemütliche Fest offiziell und wurde nur einmal um 12:30 Uhr kurz durch Sirenenalarm „gestört“ – ein Pkw hatte unmittelbar neben dem Hof angefangen zu brennen. Die Feuerwehr-Einsatzkräfte waren schneller als der Notruf, dämmten den Entstehungsbrand mit einem Pulverlöscher ein, drückten parallel den Sirenen-Druckknopfmelder und rückten noch mit dem Einsatzfahrzeug für die weiteren Löscharbeiten und Kontrollen an. Das Feuerwehrhaus steht nur 20 Meter entfernt. Viele dachten, es handele sich um eine Schauübung, es war aber ein echter Einsatz, der nur durch das schnelle Eingreifen ein Vollbrand des Pkws verhinderte.
Gegen 22 Uhr klang das Fest langsam aus.










































































