Die Feuerwehr hat mit Menschen in Notsituationen zu tun, kommt bei ihren Einsätzen an und über Grenzen der Privatsphäre und gelangt zwangsläufig an nicht-öffentliche / vertrauliche Informationen. Daneben steht die Notwendigkeit der Kommunikation der Einsatzkräfte untereinander. Das bedeutet einen sorgsamen Umgang mit den Daten und Informationen im Einsatzfall. Dazu weiterhin zu sensibiliseren und auf diese zwingende Pflicht kontinuierlich hinzuweisen, gibt es mit Gültigkeit zum 15. November 2025 nun eine Dienstanweisung für die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster.
In der Einleitung dazu heißt es:
"Messenger-Dienste und die Kommunikation bzw. der Austausch über die sogenannten „Sozialen Medien“ (Social Media) haben in unsere Gesellschaft Einzug gehalten. Das trifft auch auf den Bereich der Freiwilligen Feuerwehren (sowohl die Fördervereine als auch die öffentliche Feuerwehr) zu.
Die Kommunikation wird hierbei stark vereinfacht und erleichtert, was zweifelsfrei positive Effekte mit sich bringt. Die Hürden zu einer Veröffentlichung von Informationen und Daten sind allerdings sehr gering und oftmals werden vielleicht auch unbewusst Grenzen überschritten. Daher ist von jedem Mitglied der Feuerwehr bei der Nutzung Messenger-Diensten oder „Sozialer Medien“ erhöhte Aufmerksamkeit und Sensibilität im Umgang mit schützenswerten Daten, Informationen oder auch Bildern erforderlich.
Die Kommunikation soll durch diese Dienstanweisung nicht erschwert werden, sondern für mehr Sicherheit im Umfang damit sorgen. Da die Kommunikation über Messenger-Dienste oder Social Media bekanntlich nicht als gesichert vertraulich betrachtet werden darf und ggfs. auch Rechte an Bildern auf Plattformbetreiber übergehen, ist an dieser Stelle auf einige Grundlagen und verschiedene Fallstricke hinzuweisen."
Dienstanweisung Messenger-Dienste 2025-11-15










