Von Montag, 22. Juni bis Freitag, 26. Juni 2026 fand an der Hessischen Landesfeuerwehrschule (HLFS) Marburg-Cappel ein Lehrgang "Arbeit mit Kindern unter 10 Jahren in der Feuerwehr" statt. Daran nahm auch ein Feuerwehrmann aus Bad Soden-Salmünster teil und konnte den Lehrgang erfolgreich abschließen.
Im Lehrgang ging es um die Arbeit mit Kindern im Kinderfeuerwehralter. Entwicklungs- und Pädagogik-Grundlagen waren dabei ebenso Thema wie Rechtsgrundlagen und die Struktur der Kinderfeuerwehr. Diese hat sich zum 31. Mai 2026 gerade erst geändert, denn die Kinder- und Jugendfeuerwehr ist nun gemeinsam stark im Landesfeuerwehrverband zusammengefügt (s. separater Bericht).
Mit verschiedenen Referenten wurde nicht nur Theorie vermittelt. Vieles fand in Kleingruppenarbeit und in Praxiseinheiten statt, inkl. Spiele. Am Nachmittag und Abend stand der Austausch über die Kinderfeuerwehrarbeit in den einzelnen Feuerwehren im Vordergrund. Auch hier wurden noch Methoden und Spiele vor dem neuen Gebäude ausprobiert. In Kleingruppen gab es auch eine Exkursion, um bis zum Freitagmorgen jeweils ein Konzept für einen Ausflug mit der Kinderfeuerwehr zu erarbeiten, inkl. Infos zu einem konkreten Ausflugsort in der Nähe von Marburg und allen dazugehörigen organisatorischen und rechtlichen Schritten, die dabei zu bedenken und vorzubereiten sind.
Der Wochenlehrgang mit 40 Stunden wurde von einem Träger der Jugendarbeit ausgerichtet und zählt somit auch zum Erwerb der Jugendleiter-Card (JuLeiCa). Aus Bad Soden-Salmünster nahm Frank Seidl (Ahl) am Lehrgang teil.
Der Lehrgang fand noch in den Übergangsgebäuden auf dem Gelände statt, auf dem das neue Hauptgebäude mit Empfang und größerer Kantine im Erdgeschoss, mehreren großen und kleineren Lehrsälen und Gruppenräumen im 1. OG und weiteren Unterkunftsräumen im 2. OG gerade in der letzten Phase der Baufertigstellung steht. Teilweise stehen sogar schon Möbel in den Räumen, wie von außen durch den Bauzaun festzustellen war. Mitte August 2026 soll schon die Eröffnung stattfinden.
Die Räume in den provisorischen Gebäudeteilen sollen zu weiteren Unterkunftsräumen umgebaut werden. Die Hochsommerwoche mit Temperaturen zwischen 33 und 38 Grad Celsius machten das Lernen und Schlafen schwerer, da sich die Zimmer und Flure schnell aufheizten und abends nur langsam und etwas abkühlten. Aber der Lehrsaal war glücklicherweise klimatisiert, das Essen mit abwechslungsreichem Salatbuffet war gut und die Mitarbeitenden sehr freundlich und unkompliziert.




























