Bei Hochsommertemperaturen von 38/39 Grad C. tagsüber wurde die quartalsmäßige Atemschutzausbildung der Ahler Feuerwehr am Freitagabend, 26. Juni 2026 etwas an das Klima angepasst. Zwei Einsatzkräfte mussten zwar die Atemschutzübung in voller Montur ableisten, aber auch sie durften sich anschließend am angesetzten Hochstrahlrohrtraining unter Marscherleichterung anschließen.
Auf einer Wiese wurde die Handhabung des Hohlstrahlrohres sehend und dann "blind" mit abgeklebter Brille geübt. Jeder durfte ausgiebig üben und auch mit "Ansage" den schnellen und griffsicheren Wechsel der Modi ausprobieren. Von den Durchflussmengen 60, 130 und 235 Liter pro Minute, der Spülfunktion und den Strahlbildern Vollstrahl, Sprühstrahl und Mannschutzbrause - wurde alles ausprobiert.
Im Gegensatz zu den Hohlstrahlrohrmodelle mit praktischem Griff, ist man seit Jahren aber mehr und mehr zur grifflosen Variante übergegangen, bei der die führende Hand direkt am Auf-/Zu-Hebel bleibt und die zweite Hand am roten Ring vorne für das Sprühbild bleibt. Im Innenangriff kann man in einer Notsituation bspw. gleichzeitig in einem Bewegungsablauf von der Hocke zum Kippen in Schutzposition die Mannschutzbrause aktivieren. Auf der Wiese konnte auch dies gut geübt werden.
Und wenn der Wind bei Sprühstrahl, Mannschutzbrause oder Spülen etwas Wasser zu den anstehenden Einsatzkräfte "wehte", beschwerte sich niemand über die kühle Brise. ;-)
Die Übungsleitung hatten Marcel Kloberdanz und Johannes Amberg.







Spülen

Sprühstrahl

Vollstrahl

Mannschutzbrause





















