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Pressedienst der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

Presse-Mitteilung / Bürger-Information vom 05.12.2009

zur öffentlichen Information und mit der Bitte um Veröffentlichung durch Presse & Medien. Herzlichen Dank.
Weitergabe und Verwendung - auch Ausschnittweise - ansonsten nur nach Genehmigung erlaubt (Copyright). 

Schadstoffe unsachgemäß entsorgt - Umwelteinsatz

Feuerwehr Bad Soden-Salmünster und „Schadstoffmobil“ des Kreises im Einsatz

Die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster wurde am Samstagnachmittag, 05. Dezember 2009 zu einem Umwelteinsatz gerufen. Scheinbar unbemerkt hatte jemand etwa eine Dreiviertel Tonne Schadstoffe auf einem Platz abgeladen. Das „Schadstoffmobil“ des Main-Kinzig-Kreises war ebenfalls im Einsatz.

Die Mitarbeiter des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft des Main-Kinzig-Kreises erwartete am Samstagnachmittag bereits eine größere Menge herrenlos abgestellter Schadstoffe, als sie mit dem „Schadstoff“-Lastwagen auf ihrer Tour durch den Kreis Station in Bad Soden-Salmünster machten. In zahlreichen Fässern, Kanistern und Eimern waren etwa 750 Kilogramm flüssiger Schadstoffe, Lacke, Öle und anderer umweltgefährdender Stoffe am Sportplatz Salmünster abgestellt worden. Einige Fässer waren bereits vom Rost befallen und undicht, durch den Regen bestand eine erhöhte Umweltgefährdung. Daher und aufgrund der großen Menge wurde die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster alarmiert. Wegen des Verdachts auf illegaler Schadstoffentsorgung wurde auch die Polizei verständigt. Offensichtlich hatte jemand Altlasten gewerblichen Sondermülls auf diese Weise unkompliziert und „kostenneutral“ entsorgen wollen.

Laut Eigenbetrieb Abfallwirtschaft können Privatpersonen bis zu 100 Kilogramm, Gewerbetreibende bis zu 250 Kilogramm Schadstoffe kostenfrei abgeben. In diesem Falle sind die Schadstoffe nicht nur anonym und umweltgefährdend am Straßenrand entsorgt worden, vermutlich mit dem Wissen, dass das Schadstoffmobil kommt. Darüber hinaus ist die Höchstmenge auch um 500 Kilogramm überschritten worden. Dafür wären nach Angaben der Abfallwirtschaft des Main-Kinzig-Kreises 2.000 Euro Gebühren angefallen.

Nach dem Erfassen der Gefahrstoffe wurden die teils beschädigten und schweren Behältnisse durch die Feuerwehrmänner sorgfältig in das „Schadstoff-Mobil“ transportiert.

Die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster war mit fünf Einsatzkräften sowie dem Gerätewagen-Logistik (GW-L) und dem Einsatzleitwagen (ELW) vor Ort. Einsatzleiter war der stellvertretende Stadtbrandinspektor Andreas Wenzel.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

gez. Frank L. Seidl

Pressedienst Feuerwehr Bad Soden-Salmünster     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Fotos: Frank L. Seidl (Feuerwehr Bad Soden-Salmünster)