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Relativ gut vertreten war der überwiegende Teil der Bad Soden-Salmünsterer Feuerwehren bei der diesjährigen Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Main-Kinzig - Unterverband Schlüchtern. Am Sonntagvormittag, 3. Juli 2016 tagte die Versammlung unter Vorsitzenden Bernd Schauberger in Marborn. Nach dessen Jahresbericht folgte der Jahresbericht der Unterverbands-Jugendfeuerwehr, den Unterverbandsjugendfeuerwehrwart Benjamin Tiyaworabun vor den Delegierten aus allen 42 Feuerwehren des Unterverbandes Schlüchtern hielt. Zum Unterverband gehören die Städte Schlüchtern, Steinau, Bad Soden-Salmünster sowie die Gemeinde Sinntal.
Beim Kreisentscheid der Jugendfeuerwehr Main-Kinzig konnte die Jugendfeuerwehr Huttengrund mit einer Gruppe den Vize-Kreismeistertitel erringen und sich damit für den Landesentscheid am 11. September 2016 in Hungen qualifizieren. Außerdem nahmen aus Bad Soden-Salmünster noch eine Staffel der Jugendfeuerwehr Huttengrund und eine Staffel der Jugendfeuerwehr Katholisch-Willenroth bei der Kreismeisterschaft im Jugendzentrum Ronneburg teil.
Die Wettkampfgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Huttengrund ist auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich im Bundesgebiet unterwegs. Jüngst qualifizierten sie sich für die Deutsche Feuerwehrmeisterschaft am verlängerten Wochenende vom 27. bis 31. Juli 2016 in Rostock. Jetzt stand am 2. Juli 2016 die Generalprobe in Langenbach (Rheinland-Pfalz) an. Bei der Tageswertung in der Klasse B siegten die Huttengrunder mit 411,4 Punkten vor Recke-Steinbeck (NRW) sowie den beiden starken Mannschaften der Feuerwehr Langenbach (1 + 2), die ebenfalls für die Deutsche Feuerwehrmeisterschaft qualifiziert sind. Auf dem nächsten Platz folgte Hamm aus Luxemburg.
Infos und Foto: Stefan Till (FF Huttengrund)
Im ersten Halbjahr 2016 gab es für die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster insgesamt 70 Einsätze. Der schlimmste Einsatz war gewiss der schwere Verkehrsunfall am frühen Morgen des 22. Juni 2016, bei dem ein 21-jähriger Feuerwehrkamerad aus Mernes nur noch Tod aus dem Fahrzeug geborgen werden konnte.
Im ersten Halbjahr änderte sich etwas in der Leitung der Feuerwehr: Oliver Lüdde wurde am 15. April 2016 als Stadtbrandinspektor wiedergewählt, für den scheidenden Stellvertretenden Stadtbrandinspektor Andreas Wenzel wurde Jens Bannert (zuvor 2. Stv.) nachgewählt. Als 2. Stellvertretenden Stadtbrandinspektor konnte Frank Widmayr gewählt werden.
Nach knapp einem Jahr Vorbereitungszeit und Schulungen wurde am 19. Mai 2016 die Voraushelfergruppe der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster mit Andreas Essel an der Spitze offizielle vorgestellt. Alarmiert werden die 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits seit März.
Archivbild: Kellerbrand 2016 in Romsthal
Hier die Jahresstatistik 1. Halbjahr 2016 im Einzelnen:
Am Samstag, 25. Juni 2016 fand am Stausee Ahl die Halbjahresabschlussübung der Feuerwehr Ahl gemeinsam mit dem Katastrophenschutzzug der Feuerwehr Bad Soden-Salmünster und der DRK-Wasserwacht Birstein statt. Die Temperaturen waren angenehm und das Wetter hielt. So konnten ab mittags bis zum späten Nachmittag verschiedene Übungen auf dem Wasser durchgeführt werden. Übungsleiter waren Marcel Kloberdanz und Ralf Oberschelp von der DRK-Wasserwacht Birstein sowie Frank Widmayr (Zugführer KatsZ), Christian Hummel (Wehrführer Ahl) und Frank Seidl (Stellvertretender Wehrführer Ahl). Es fand eine interessante Einsatzübung mit mehreren Aspekten aus Umweltschutz, Hochwasserschutz, Brandbekämpfung und Wasserrettung auf dem Ahler Stausee statt.
Pressespiegel:
Passend zur Stimmung in Europa nach dem gestrigen Referendum für einen Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union ("Brexit") mit knapp 52 %, ist auch das Wetter wieder gefährlich unterwegs: Der Deutsche Wetterdienst warnt analog zum Börseneinbruch und Rücktritt des UK-Premiers Cameron am Schicksalstag für Freitag, 24. Juni 2016 vor Unwetter: Der Hitze bis zu 38 Grad Celsius sollen im tagesverlauf bis in die Nacht hinein heftige Gewitter mit Starkregen bis 40 Liter/qm, Hagel bis 4 cm und Sturmböen um die 100 km/h (Bft 10). Bitte beachten Sie die weiteren Unwetterwarnungen und bleiben Sie Europa!
Der Deutsche Wetterdienst warnt am Mittwoch, 22. Juni 2016 vor Hitze. Nach etwa vier Wochen mit ständigen Starkregenattacken, wird auch jetzt wieder das Wetter extrem. Bereits am Mittwoch soll es plötzlich gefühlte Temperaturen bis 35 Grad Celsius geben, am Donnerstag, 23. Juni 2016 wird gar von einer extremen Wärmebelastung von mehr als 38 Grad Celsius. Insbesondere ältere und kranke Menschen sollten sich der Hitze anpassen, d.h. anstrengende Tätigkeiten und Aufenthalte draußen meiden, Kopfbedeckungen tragen und viel trinken (kein Alkohol). Wir haben oben in den Bürger-Infos Tipps zum Umgang mit Hitze zusammengestellt!
Bei extremen Temperaturen steigt auch das Risiko von Hitzegewittern.
Am Mittwochmorgen, 22. Juni 2016 hat sich auf der Landstraße L3178 zwischen Mernes und Salmünster ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ereignet. Die Feuerwehren Salmünster, Mernes und Marjoß (Steinau) sowie Rettungsdienst und Notarzt wurden um 5.47 Uhr alarmiert. Ein Pkw war auf nasser Fahrbahn von der Straße abgekommen und im Wald frontal in einen Baum geprallt. Der junge Mann konnte nur noch Tod aus dem Fahrzeug geborgen werden. Zur Betreuung der Betroffenen wurde noch die Notfallseelsorge alarmiert.
Das Gelnhäuser Tageblatt hat in ihrer Ausgabe vom Dienstag, 21. Juni 2016 einen interessanten Artikel über die Pflicht zur Freistellung vom Arbeitgeber für Feuerwehreinsätze und die Schwierigkeiten in der Arbeitspraxis. Geregelt ist dies in § 11 (2) und (8) HBKG (Hessisches Brandschutz- und Katastrophenschutzgesetz). Hier die Vorschau zum Artikel:
In einem Fitness- und Gesundheitsstudio in Salmünster kam es am Montagnachmittag, 20. Juni 2016 zu einem Brand. Die Feuerwehr Salmünster wurde um 15.55 Uhr zu dem Brandeinsatz alarmiert und war kurze Zeit später mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) vor Ort. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der betroffene Bereich stark verraucht. Bei der Erkundung im 1. Obergeschoss stellte sich heraus, dass ein Föhn in der Umkleide Feuer gefangen hatte. Mitarbeiter hatten den Brand bereits in der Entstehung löschen können und richtigerweise zeitgleich die Feuerwehr alarmiert. Bei den Löscharbeiten wurde eine Mitarbeiterin vermutlich durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen, so dass die Feuerwehr noch einen Rettungswagen nachalarmierte. Die Mitarbeiterin wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Kontrolle ins Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr übernahm die Belüftungsmaßnahmen, um die Räume vom Brandrauch zu befreien. Außerdem kontrollierte sie die Wand und den Deckenbereich auf versteckte Glutnester.
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