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Genau so soll die 72Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) laufen, die am Donnerstagnachmittag, 13. Juni 2013 um 17.07 Uhr bundesweit begann: Ein kurzer Anruf beim 1. Vorsitzenden und beim Wehrführer und die Pfadfinder haben schon die erste Unterstützung für ihr Projekt: Sie dürfen das Feuerwehrhaus bzw. das Gelände für ihren Projektauftrag nutzen: Ihr Auftrag ist es, innerhalb 72 Stunden Fahrräder zu sammeln, diese aufzubereiten und verkehrssicher zu machen. Sie werden dann dem Schloss Hausen übergeben. Dort gibt es "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" (UMF), die kein Fahrrad haben. Mobilität ist aber gut, um Kontakte aufzubauen und zu halten und die Integration zu fördern. Wer also ein gebrauchtes Fahrrad abgeben kann:
Die Pfadfinder sammeln Fahrräder bis Samstagvormittag und bereiten diese dann auf. Diese können tagsüber am Feuerwehrhaus Ahl bei den Pfadfindern abgegeben werden. Gebraucht werden auch funktionsfähige Ersatzteile (Dynamo, Fahrradlampen etc.) und Spenden, u.a. um solche Ersatzteile zu kaufen. Mehr Infos: www.72stunden.de Tolles Video aus Bad Soden-Salmünster - Hier anschauen (auch auf www.hr3.de).
Projektgruppe DPSG Ahl/Salmünster Cooles Video aus Freibung: Video youtube "Sozialaktion" Style aus Freiburg
Noch vor ein paar Stunden waren sie im Katastrophengebiet im Hochwassereinsatz. Nun sind die 190 Einsatzkräfte aus dem Katastrophenschutzverband Main-Kinzig sicher und wohlbehalten wieder in ihre Heimatgemeinden zurückgekehrt. Gegen 23 Uhr am Dienstagabend, 11. Juni 2013 kamen die Einheiten auf dem Rastplatz Schlüchtern (Distelrasen) an. Dort wurde der Verband und die einzelnen Züge aufgelöst. Bis dann der letzte nach dem Ausräumen und Aufrüsten des Fahrzeuges aus Bad Soden-Salmünster in Salmünster, Bad Soden, Romsthal und Mernes zuhause war, war es letztlich nach 2:30 Uhr.
Der Einsatz des Katastrophenschutzverbandes Main-Kinzig in Brandenburg geht heute zu Ende. Am Dienstagmittag, 11. Juni 2013 geht der Einsatz weit früher als erwartet zu Ende. Am Samstagmorgen waren die 190 Helfer erst angekommen. Am späten Dienstagabend werden die fünf Züge des Main-Kinzig-Kreises unter Führung von Kreisbrandinspektor Markus Busanni in Wächtersbach zentral zurückerwartet.
Über die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schlüchtern berichten die Kinzigtal-Nachrichten heute: KN-Bericht vom 11.06.2013
Zum Einsatzresümee hat die Pressestelle des Main-Kinzig-Kreises eine Pressemitteilung herausgegeben, aus der wir hier zitieren:
Eine erfreuliche Nachricht aus Südbrandenburg. Am Freitagabend wurde der Ort Mühlberg an der Elbe aus Sicherheitsgründen evakuiert. Es musste davon ausgegangen werden, dass die teils aufgeweichten Deiche dem ernormen Druck des Elbehochwassers nicht stand halten würden und Mühlberg überschwemmt würde.
Am Sonntagabend, 9. Juni 2013 um 19 Uhr wurden die Einheiten des Main-Kinzig-Kreises "dringend" zum Einsatz gerufen. Im 40 Kilometer entfernten Einsatzort galt es eine Deichsicherung mit Sandsäcken durchzuführen. "So eine lange Alarmfahrt hatte ich auch noch nicht", berichtet GF Denis Hartwig aus Bad Soden-Salmünster.
Die Freiwillige Feuerwehr Salmünster sicherte am Sonntagmorgen, 9. Juni 2013 die Prozession zum Blutsonntag ab.
Die Katastrophenschutzeinheiten des Main-Kinzig-Kreises werden in und um die Stadt Mühlberg/Elbe eingesetzt. Mühlberg liegt direkt an der Elbe, die Stadt ist auf brandenburgischer Seite, auf der anderen Elbeseite liegt das Land Sachsen. www.muehlberg-elbe.de
Heute, Sonntag, 9. Juni 2013 nutzte der 2. Löschzug MKK die Gelegenheit zu einer Erkundungs- und Orientierungsfahrt des Einsatzgebietes bei Tageslicht. Auf dem Foto ist der komplette Zug 2 des Main-Kinzig-Kreises zu sehen (ohne das Wechselladerfahrzeug). An der vierten Position das LF 10/6 aus Salmünster.
Fotos und Anmerkungen: Denis Hartwig (FF Mernes)
Nach der ersten Nacht und dem ersten Sichern eines Hochwasserdeiches in Mühlberg, kann Gruppenführer Denis Hartwig am Sonntag, 9. Juni 2013 auch etwas über die Rahmenbedingungen berichten:
Untergebracht sind die Einheiten des Main-Kinzig-Kreises im 420 Einwohner kleinen Dorf Beyern, ein Stadtteil von Falkenberg/Elster. Beyern selbst ist aufgrund seiner Lage nicht hochwassergefährdet. Die Einsatzgebiete sind aber nicht weit entfernt:
Mühlberg, das am Freitag bereits durch die Medien ging, da es komplett evakuiert werden musste, liegt hier nur 30 Kilometer entfernt. Das ist mit dem Zug (nicht mit der Bahn) etwa eine Stunde entfernt.
Die 18 teilnehmenden Mannschaften der Jugendfeuerwehren des Unterverbandes Schlüchtern haben einige Wochen trainiert. Am Sonntag, 9. Juni 2013 stand nun der Wettbewerb im Unterverband an. Ausrichter war die Feuerwehr Herolz anlässlich ihres 80-jährigen Jubiläums und 45 Jahre Jugendfeuerwehr.
Nach den Durchläufen am Morgen musste der Wettbewerb aufgrund von Starkregen und Gewitter am Vormittag zunächst unterbrochen und schließlich um 12:30 Uhr ganz abgesagt werden. Die Mannschaften aus Bad Soden-Salmünster waren bis dahin noch nicht gestartet. Im Einvernehmen mit dem Schlüchterner Stadtbrandinspektor Helmut Zinkand konnte Unterverbandsjugendfeuerwehrwart Oliver Zimmermann den Unterverbandswettbewerb auf kommende Woche (16. Juni 2013) legen.
Der erste Einsatzort am Samstag, 8. Juni 2013 konnte für die Katastrophenschützer aus dem Main-Kinzig-Kreis nach sechs Stunden beendet werden.
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