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Auf dem Jamboree-Gelände im japanischen Kirarahama/Yamaguchi ist eine Kleinstadt entstanden mit etwa 34.000 Menschen aus aller Welt und täglich mehrere Tausend Tagesbesuchern. Hierfür wurde u.a. eigens ein Jamboree Hospital mit japanischen Ärzten und Nurses eingerichtet, die nach japanischem Gesetz die Lizenz zu Behandlungen haben. Zur Unterstützung wurde das anfänglich nur 20köpfige Medical Team um weitere 120 internationale Fachleute (Ärzte, Krankenschwestern, Rettungssanitäter, Pharmazeuten etc. aus dem IST - International Service Team) aufgefüllt. Im Jamboree-Rettungsdienst ist nun Frank Seidl, Feuerwehrmann aus Bad Soden-Salmünster eingesetzt.
Bei einer zweiwöchigen Großveranstaltung werden zahlreiche Helfer gebraucht. Derzeit findet das World Scout Jamboree (Weltpfadfindertreffen) in Yamaguchi, Japan mit 34.000 Pfadfindern aus 152 Ländern statt. Hier gibt es zahlreiche Jobs, bei dem die etwa 6.000 erwachsenen Helfer, Staff genannt, eingesetzt sind. Dem sogenannten International Service Team - IST - gehören auch rund 70 Pfadfinder aus Deutschland an, darunter auch ein Feuerwehrmann und Pfadfinder aus Bad Soden-Salmünster.
Die Feuerwehr Salmünster wurde am Abend des 29.07.2015 um 22:17 Uhr zum Ausleuchten des Landeplatz für den Rettungshubschrauber am Sportplatz alarmiert. Grund war der Einsatz des Rettungsdienstes, bei welchem ein Notarzt und ein schneller Transport des Patienten benötigt wurde. Während des Einsatzverlaufs unterstütze die Feuerwehr auch den Rettungsdienst und sicherte den Landeplatz für den Rettungshubschrauber. Der Einsatz für die Feuerwehr Salmünster war erst nach dem Start des Rettungshubschrauber um kurz vor Mitternacht zu Ende.
Am Dienstagvormittag, 28. Juli 2015 wurden die Feuerwehren Bad Soden, Ahl und Huttengrund sowie der Rettungsdienst in die Parkstraße gerufen. In einer dortigen Klinik hatte ein Melder alarmiert. Das erste Fahrzeug vor Ort, die Drehleiter aus Bad Soden, konnte schnell Entwarnung geben. Wieder hatte der „übliche“ Melder letztlich grundlos ausgelöst.
Die Feuerwehr in Japan hat eine lange Tradition, die organisiert bereits in der Edo-Zeit eingerichtet wurde. 1649 wurde die erste Berufsfeuerwehr in der Stadt Edo gegründet, 1718 gab es die ersten Freiwilligen Feuerwehren.
Ein Feuerwehrmann aus Bad Soden-Salmünster nutzte seine Japan-Reise für ein Besuch bei einer kleinen Freiwilligen Feuerwehr im Süden des Landes.
Am Freitag den 24.07.2014 wurde um 18:28 Uhr die Feuerwehr Salmünster alarmiert den Leitenden Notarzt nach Maintal-Dörnigheim zu einem Gefahrgutunfall zu transportieren. Die Feuerwehr Maintal sowie weitere Einheiten aus dem Landkreis wurden mit dem Einsatzstichwort "H Gefahr 2 - Transportunfall" alarmiert. Aus einem Gefahrgutwagon im Bahnhof Maintal Ost soll Gefahrgut austreten. Zum Glück bestätigte sich dies nicht, sondern es handelte sich um ein defektes Bremssystem. Somit war auch der Einsatz für die Feuerwehr Salmünster zügig wieder beendet.
Umsichtige Nachbarn haben heute (23.07.15 um 9.52 Uhr) die Feuerwehr alarmiert. Im Hopfengarten hatte ein Rauchmelder angeschlagen. Leider war zunächst kein Bewohner der Wohnung zu finden, so dass sicherheitshalber der Notruf abgesetzt wurde.
Die Wehr Salmünster rückte mit dem Tanklöschfahrzeug an, die Bad Sodener brachten die Drehleiter mit. Die eingetroffenen Kräfte konnten dann schnell Entwarnung geben, es handelte sich um eine Fehlalarmierung durch einen Rauchmelder. Der Einsatz war somit beendet.
Text: Markus Koch (Pressedienst FF BSS)
Zur Information für die Einsatz- und Führungskräfte: Die Feuerwehr Bad Soden-Salmünster beteiligt sich ab dem 1. August 2015 am Atemschutzschutzverbund des Main-Kinzig-Kreises, dem bereits mehrere Kommunen des Kreises angehören. Im Verbund werden Geräte gemeinsam angeschafft und vorgehalten. Das spart insgesamt und jeder Kommune nicht nur Kosten, sondern durch die einheitlichen Geräte gibt es auch einen entsprechenden Service, der über die Feuerwehr Wächtersbach bereitgestellt wird.
Archivbild aus 2013
Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bad Soden-Salmünster bereiten sich seit letzter Woche auf den Erwerb der höchsten Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr vor, der Leistungsspange. Die diesjährige Abnahme im Main-Kinzig-Kreis findet am 26. September in Langenselbold statt. Jugendliche aus Salmünster, Huttengrund, Mernes und Kerbersdorf bereiten sich mit ihren Betreuern und Jugendwarten gemeinsam darauf vor.
Die Feuerwehr Ahl rückte am Montagabend, 20. Juli 2015 mit zwei Einheiten zu einer Übung im Gelände aus. Wohin es ging, mussten sie anhand von Koordinaten herausfinden. Zuvor wurde in einer kurzen Einweisung und Übung das Lesen von topographischen Karten und das Bilden von UTM-Koordinaten nach WGS84-Standard wiederholt.
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