www.feuerwehr-bss.de N O T R U F 1 1 2
Die Freiwillige Feuerwehr Salmünster ging am Samstag, 29. Juni 2013 mit zwei Bussen auf Vereinsausflug. Das erste Ziel war der Flughafen Rhein-Main. Bei einer großen Rundfahrt entdeckten die Feuerwehrleute und Vereinsmitglieder den Dreamliner, den großen A380 sowie einen Haribo-Flieger.
André Siemon ist am Mittwochabend, 26. Juni 2013 kommissarisch von Wehrführer Andreas Salomon und Stellvertreter Stefan Henrich zum neuen Jugendfeuerwehrwart der Feuerwehr Bad Soden ernannt worden.
Der bisherige Jugendfeuerwehrwart Manfred Möller war am 19. Juni 2013 aufgrund Wohnortwechsels vom aktiven Feuerwehrdienst der Feuerwehr Bad Soden zurückgetreten.
In Sichtweit der Ronneburg fand am Samstag, 22. Juni 2013 der Kreisentscheid der Jugendfeuerwehr statt. Beim sogenannten Bundeswettbewerb ist im A-Teil ein Löschangriff durchzuführen, im B-Teil gibt es einen Staffellauf mit diversen Aufgaben. Der Wettbewerb kann als Gruppe (9 JF-Mitglieder) oder Staffel (6 JF-Mitglieder) durchgeführt werden.
Beim Kreisentscheid 2013 des Main-Kinzig-Kreises wurde mit 1.392 Punkten die Jugendfeuerwehr Huttengrund Dritter im Gruppenwettbewerb und qualifizierte sich somit für den Osthessen-Cup. Erster wurde Sinntal-Breunings (1.415 Punkte), Zweiter Steinau-Ulmbach I (1.396 Punkte), die sich damit für den Landesentscheid qualifizierten. Die Jugendfeuerwehr Salmünster kam mit 1.369 Punkten auf Rang 10 von 18.
Die Jugendfeuerwehr Bad Soden & Ahl erreichte in der Staffel ebenfalls den dritten Rang mit 1.344 Punkten.
Foto zeigt die JF Katholisch-Willenroth beim A-Teil.
Das Unwetter, das durch den Kreis zog und kreisweit zu vielen Feuerwehreinsätzen führte, ist aus momentaner Sicht in Bad Soden-Salmünster glimpflich abgelaufen. Im Stadtgebiet waren von Donnerstag, 20. auf Freitag, 21. Juni 2013 lediglich drei Bäume auf der Straße:
Aktuell (20.06.2013, 23:25 Uhr) warnt der Deutsche Wetterdienst vor akutem Unwetter. Bitte beachten Sie die Hinweise und stellen Sie sich darauf ein. Es gibt Starkregen, Gewitter und Sturm. Warnstufe rot zur Zeit im Main-Kinzig-Kreis.
Presse-Mitteilung / Bürger-Information vom 20.06.2013
Um 17.10 Uhr am späten Donnerstagnachmittag, 20. Juni 2013 wurden die Feuerwehren Bad Soden, Ahl und Salmünster alarmiert. Ein Anrufer hatte
der Zentralen Leitstelle einen abgeknickten Baum gemeldet, der auf die Bahnstrecke Frankfurt - Fulda zu fallen drohe. Eine genaue Ortsangabe konnte nicht gemacht werden. Bei der Erkundung wurde die Besatzung des Einsatzleitwagens (ELW 1) im Bereich der Augärten (Bad Soden) fündig. Stadtbrandinspektor Oliver Lüdde stellte fest, dass keine Gefahr für die Bahnanlage ersichtlich ist.
Die Feuerwehren Ahl und Salmünster rückten sogleich ab bzw. lösten ihre Bereitschaft auf. Das Löschgruppenfahrzeug aus Bad Soden nahm die Absicherung des Teilabbruchs des betroffenen Baumes vor.
Fotos: Markus Koch (FF Bad Soden)
Um 10:46 Uhr am Donnerstagvormittag, 20. Juni 2013 wurden die Feuerwehren Bad Soden und Ahl zu einer Tierrettung gerufen. Auf einem Dach in der Sodener Innenstadt hatte sich eine Katze verirrt, die nicht mehr alleine herunter fand und jämmerlich jaulte. Mittels einer dreiteiligen Steckleiter vom Ahler Tragkraftspritzenfahrzeug konnte ein Feuerwehrmann die Katze sicher und wohlbehalten vom Dach retten.
Kaum war der Einsatz vor dem Feuerwehrhaus zu Ende, folgte auch schon der nächste Auftrag für die Feuerwehr Huttengrund: Die Grundschule wurde planmäßig und als Übung geräumt.
Presse-Mitteilung / Bürger-Information vom 20.06.2013
Um 7.42 Uhr am Donnerstagmorgen, 20. Juni 2013 wurden die Feuerwehren aus Huttengrund und Kerbersdorf zum Brand eines Linienbusses alarmiert.
Ein Rettungswagen (RTW) des Deutschen Roten Kreuzes auf der Durchfahrt sicherte zunächst die Einsatzstelle ab. Die Huttengrunder Feuerwehr war schnell vor Ort und hatte einen sehr geringen Anfahrtsweg: Der im Motorraum brennende Omnibus stand direkt vor dem Feuerwehrhaus in der Georg-Kind-Straße.
Der Bus war in Leerfahrt, der Busfahrer blieb unverletzt und war in Sicherheit. Die Einsatzkräfte gingen mit Schaumrohr vor und konnten ein Übergreifen des Motorbrandes auf den gesamten Bus verhindern. Von innen wurde eine Klappe zum Motorraum geöffnet, um an alle Ecken des Motorraumes heranzukommen. Nach Abschluss der Brandbekämpfung liefen mehrere Liter Motoröl aus. Die Feuerwehr reagierte schnell und streute drei Säcke Ölbindemittel, um ein Eindringen der Ölmengen in die Kanalisation zu verhindern.
Im Einsatz war das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Wehr Huttengrund. Einsatzleiter war Zugführer Markus Held.
Presse-Mitteilung / Bürger-Information vom 19.06.2013
Bei Eintreffen der ersten Kräfte nach bereits wenigen Minuten war eine Feldscheune von Rauch umgeben und deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar. Eine Einheit aus Bad Soden erkundete direkt die Scheune von unterhalb, die Huttengrunder erkundeten von oberhalb. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde noch das Tanklöschfahrzeug aus Salmünser nachalarmiert. Bei der Erkundung konnte kein Brand in oder in unmittelbarer Nähe der Scheune festgestellt werden. Kurz nach Eintreffen der Feuerwehr verzog sich zwischenzeitlich der Rauch, was die weitere Erkundung erschwerte. Schließlich wurde weiter oberhalb auf freiem Gelände ein brennender Heuballen entdeckt. Eine große Gefahr der Ausbreitung bestand nicht.
Presse-Mitteilung / Bürger-Information vom 19.06.2013
Die Feuerwehr-Internetpräsenz von Bad Soden-Salmünster erfreut sich intern wie extern großer Beliebtheit. Täglich schauen in der Regel zwischen 150 bis 200 Besucher auf der Homepage www.feuerwehr-bss.de vorbei. Nach Einsätzen sind es deutlich mehr. Dass die Website eine Informationsaufgabe erfüllt, zeigt sich an den Aufrufen der Pegelstände und der aktuellen Sicherheitshinweise der Feuerwehr bei einer Hochwasserlage in Bad Soden-Salmünster: Über 600 Mal wurde an diesem Tag die Feuerwehr-Seite angeklickt.
Durch die Bürger-Infos versucht die Feuerwehr nicht nur aktuelle Sicherheits-Hinweise zu geben, sondern auch etwas für die Brandschutzaufklärung zu machen.
Nun gab es am späten Mittwochabend, 19. Juni 2013 den 100.000. Besuch auf der Seite, die seit dem 2. Oktober 2011 online ist. In den 625 Tagen seit Homepage-Start sind also täglich durchschnittlich 160 Besucher auf der Feuerwehrseite gewesen. Am heutigen "Jubiläumstag" gab es genau 300 Besuche.
Dazu wurde die Feuerwehr-Website www.feuerwehr-bss.de nun auch vom Deutschen Feuerwehrverband (DFV) und Dräger gelobt für den "hervorragenden Internetauftritt". Die Feuerwehr Bad Soden-Salmünser bekam für den Internetauftritt die Auszeichnung "Vier Helme" verliehen.
Bei extremer oder lang anhaltender Hitze besteht erhöhte Brandgefahr. Seien sie also sorgsam, werfen Sie bitte ohnehin keine Zigarettenkippen oder Reflektierendes (z.B. Glaslaschen) in die Umwelt. Besonders im Gelände und im Wald besteht die Gefahr von Bränden. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Brandgefahr im Wald (Waldbrandgefahrenindex) für unsere Region in der Stufe 3 (mittlere Gefahr) und im Graslandfeuerindex in der Stufe 4 (hohe Gefahr).
Aber auch für die Gesundheit kann Hitze gefährlich wirken. Das Hessische Sozialministerium hat daher heute, 18. Jui 2013 die Hitzewarnstufe 2 ausgerufen und bittet um sorgsamen Umgang in der Wärme. Hier die Pressemitteilung (www.hsm.hessen.de) im Wortlaut:
Es ist erst ein paar Tage her, dass wir bei Temperaturen deutlich unter 10 Grad Celsius endlich den Frühling einforderten. Der scheint übersprungen zu sein, denn plötzlich ist der Sommer da mit Temperaturen von bis zu 32 Grad Celsius am Montag, 17. Juni 2013 und bis zu 38 Grad Celsius am Dienstag, 18. Juni 2013. Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor der Hitze und vor den abendlichen Gewittern mit der Warnstufe "helllila" (Hitze). Bitte beachten Sie die Wetterhinweise, z.B. auf www.dwd.de.
Nachdem der Unterverbandswettbewerb der Jugendfeuerwehren letztes Wochenende (09.06.2013) in Herolz sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, war diesmal am 16. Juni 2013 in Kressenbach schönstes Wetter. Ein blauer Himmel und noch auszuhaltende Temperaturen begleiteten die Kinder und Jugendlichen aus dem Unterverband Schlüchtern.
Die Freiwillige Feuerwehr Salmünster und auch Mitglieder anderer Feuerwehren aus Bad Soden-Salmünster besuchten am Samstag, 15. Juni 2013 die Eröffnung und den Tag der offenen Tür des Feuerwehr- und Rettungstrainingscenters (FRTC) der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main. Ein Kollege der Salmünsterer Feuerwehr arbeitet dort.

Genau so soll die 72Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) laufen, die am Donnerstagnachmittag, 13. Juni 2013 um 17.07 Uhr bundesweit begann: Ein kurzer Anruf beim 1. Vorsitzenden und beim Wehrführer und die Pfadfinder haben schon die erste Unterstützung für ihr Projekt: Sie dürfen das Feuerwehrhaus bzw. das Gelände für ihren Projektauftrag nutzen: Ihr Auftrag ist es, innerhalb 72 Stunden Fahrräder zu sammeln, diese aufzubereiten und verkehrssicher zu machen. Sie werden dann dem Schloss Hausen übergeben. Dort gibt es "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" (UMF), die kein Fahrrad haben. Mobilität ist aber gut, um Kontakte aufzubauen und zu halten und die Integration zu fördern. Wer also ein gebrauchtes Fahrrad abgeben kann:
Die Pfadfinder sammeln Fahrräder bis Samstagvormittag und bereiten diese dann auf. Diese können tagsüber am Feuerwehrhaus Ahl bei den Pfadfindern abgegeben werden. Gebraucht werden auch funktionsfähige Ersatzteile (Dynamo, Fahrradlampen etc.) und Spenden, u.a. um solche Ersatzteile zu kaufen. Mehr Infos: www.72stunden.de Tolles Video aus Bad Soden-Salmünster - Hier anschauen (auch auf www.hr3.de).
Projektgruppe DPSG Ahl/Salmünster Cooles Video aus Freibung: Video youtube "Sozialaktion" Style aus Freiburg
Noch vor ein paar Stunden waren sie im Katastrophengebiet im Hochwassereinsatz. Nun sind die 190 Einsatzkräfte aus dem Katastrophenschutzverband Main-Kinzig sicher und wohlbehalten wieder in ihre Heimatgemeinden zurückgekehrt. Gegen 23 Uhr am Dienstagabend, 11. Juni 2013 kamen die Einheiten auf dem Rastplatz Schlüchtern (Distelrasen) an. Dort wurde der Verband und die einzelnen Züge aufgelöst. Bis dann der letzte nach dem Ausräumen und Aufrüsten des Fahrzeuges aus Bad Soden-Salmünster in Salmünster, Bad Soden, Romsthal und Mernes zuhause war, war es letztlich nach 2:30 Uhr.
Der Einsatz des Katastrophenschutzverbandes Main-Kinzig in Brandenburg geht heute zu Ende. Am Dienstagmittag, 11. Juni 2013 geht der Einsatz weit früher als erwartet zu Ende. Am Samstagmorgen waren die 190 Helfer erst angekommen. Am späten Dienstagabend werden die fünf Züge des Main-Kinzig-Kreises unter Führung von Kreisbrandinspektor Markus Busanni in Wächtersbach zentral zurückerwartet.
Über die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schlüchtern berichten die Kinzigtal-Nachrichten heute: KN-Bericht vom 11.06.2013
Zum Einsatzresümee hat die Pressestelle des Main-Kinzig-Kreises eine Pressemitteilung herausgegeben, aus der wir hier zitieren:
Eine erfreuliche Nachricht aus Südbrandenburg. Am Freitagabend wurde der Ort Mühlberg an der Elbe aus Sicherheitsgründen evakuiert. Es musste davon ausgegangen werden, dass die teils aufgeweichten Deiche dem ernormen Druck des Elbehochwassers nicht stand halten würden und Mühlberg überschwemmt würde.
Am Sonntagabend, 9. Juni 2013 um 19 Uhr wurden die Einheiten des Main-Kinzig-Kreises "dringend" zum Einsatz gerufen. Im 40 Kilometer entfernten Einsatzort galt es eine Deichsicherung mit Sandsäcken durchzuführen. "So eine lange Alarmfahrt hatte ich auch noch nicht", berichtet GF Denis Hartwig aus Bad Soden-Salmünster.
Die Freiwillige Feuerwehr Salmünster sicherte am Sonntagmorgen, 9. Juni 2013 die Prozession zum Blutsonntag ab.
Die Katastrophenschutzeinheiten des Main-Kinzig-Kreises werden in und um die Stadt Mühlberg/Elbe eingesetzt. Mühlberg liegt direkt an der Elbe, die Stadt ist auf brandenburgischer Seite, auf der anderen Elbeseite liegt das Land Sachsen. www.muehlberg-elbe.de
Heute, Sonntag, 9. Juni 2013 nutzte der 2. Löschzug MKK die Gelegenheit zu einer Erkundungs- und Orientierungsfahrt des Einsatzgebietes bei Tageslicht. Auf dem Foto ist der komplette Zug 2 des Main-Kinzig-Kreises zu sehen (ohne das Wechselladerfahrzeug). An der vierten Position das LF 10/6 aus Salmünster.
Fotos und Anmerkungen: Denis Hartwig (FF Mernes)
Nach der ersten Nacht und dem ersten Sichern eines Hochwasserdeiches in Mühlberg, kann Gruppenführer Denis Hartwig am Sonntag, 9. Juni 2013 auch etwas über die Rahmenbedingungen berichten:
Untergebracht sind die Einheiten des Main-Kinzig-Kreises im 420 Einwohner kleinen Dorf Beyern, ein Stadtteil von Falkenberg/Elster. Beyern selbst ist aufgrund seiner Lage nicht hochwassergefährdet. Die Einsatzgebiete sind aber nicht weit entfernt:
Mühlberg, das am Freitag bereits durch die Medien ging, da es komplett evakuiert werden musste, liegt hier nur 30 Kilometer entfernt. Das ist mit dem Zug (nicht mit der Bahn) etwa eine Stunde entfernt.
Die 18 teilnehmenden Mannschaften der Jugendfeuerwehren des Unterverbandes Schlüchtern haben einige Wochen trainiert. Am Sonntag, 9. Juni 2013 stand nun der Wettbewerb im Unterverband an. Ausrichter war die Feuerwehr Herolz anlässlich ihres 80-jährigen Jubiläums und 45 Jahre Jugendfeuerwehr.
Nach den Durchläufen am Morgen musste der Wettbewerb aufgrund von Starkregen und Gewitter am Vormittag zunächst unterbrochen und schließlich um 12:30 Uhr ganz abgesagt werden. Die Mannschaften aus Bad Soden-Salmünster waren bis dahin noch nicht gestartet. Im Einvernehmen mit dem Schlüchterner Stadtbrandinspektor Helmut Zinkand konnte Unterverbandsjugendfeuerwehrwart Oliver Zimmermann den Unterverbandswettbewerb auf kommende Woche (16. Juni 2013) legen.
Der erste Einsatzort am Samstag, 8. Juni 2013 konnte für die Katastrophenschützer aus dem Main-Kinzig-Kreis nach sechs Stunden beendet werden.
In den letzten Tagen gab es bereits öfter Warnungen vor Gewitter und Starkregen. Bisher hatten wir in Bad Soden-Salmünster Glück gehabt, wie auch gestern. Aktuell hat der Deutsche Wetterdienst wieder eine Warnung (Stufe orange) für den Main-Kinzig-Kreis für Sonntagmittag, 9. Juni 2013 herausgegeben.
Die Ruhezeit nach der langen Fahrt nach Beyern währte nur wenige Stunden.
Um etwa 15 Uhr am Samstagnachmittag (8. Juni 2013) sind die Katastrophenschutz-Einheiten des Main-Kinzig-Kreises mit unseren Kräften aus Bad Soden-Salmünster gut im Zielort Beyern (Stadt Falkenberg/Elster) im südlichen Brandenburg angekommen.
Trotzdem die fünfzig Fahrzeuge aus dem Main-Kinzig-Kreis nach eigenen Angaben gut voran kommen, dauert eine Fahrt im Zug über mehr als 400 Kilometer Strecke doch eine geraume Zeit. Um 4:45 Uhr starteten die Kreiseinheiten in Wächtersbach.
Am Samstag, 8. Juni 2013 fand in Biedenkopf (Kreis Marburg-Biedenkopf) die Verbandsversammlung des Nassauischen Feuerwehrverbandes (Bezirksfeuerwehrverband) statt. Der Main-Kinzig-Kreis war mit vollen 20 Delegierten anwesend.
Aus dem Unterverband Schlüchtern waren delegiert: KBI a.D. Karl Noll (FF Huttengrund), Bernd Ulrich, Unterverbandsvorsitzender Bernd Schauberger (FF Niederzell), Matthias Hummel (FF Ahl) und Frank Seidl (FF Ahl / Salmünster).
Um den Hochwassereinsatz des Katastrophenschutzes in Brandenburg etwas zu begleiten, geben wir hier die Infos unserer Einsatzkräfte aus dem Katstrophengebiet weiter. Das soll auch den Angehörigen, Freunden und Kameraden ermöglichen, einigermaßen auf dem Laufenden zu sein.
Die Mannschaft aus Bad Soden-Salmünster ist am Samstagmorgen, 8. Juni 2013 gut im Katastrophenschutz-Konvoi des Main-Kinzig-Kreises gestartet und fährt nach "Beyern", einem Dorf der Stadt Falkenberg/Elster im südlichen Brandenburg. "Florian Bad Soden-Salmünster 8-43-1", wie der Funkrufname des Salmünster Kats-Löschgruppenfahrzeuges lautet, ist inmitten des Löschzuges 2 unterwegs. Gruppenführer Denis Hartwig schickte uns die erste Impression von der Fahrt um 5:24 Uhr: "Immer der Sonne entgegen".
Wenn man den Anlass ausblendet, so war es ein durchaus ein imposantes Bild auf dem Wächtersbacher Messegelände. Samstagnacht, 8. Juni 2013 gegen 3 Uhr machten sich Feuerwehrfahrzeuge aus dem gesamten Kreisgebiet auf nach Wächtersbach. Nach und nach sammelten sich hier etwa 180 Einsatzkräfte aus dem Kreisgebiet zum Abmarsch auf dem Messegelände, das die Feuerwehr Wächtersbach unter Stadtbrandinspektor Markus Metzler hervorragend vorbereitet hatte. Unter den Katastrophenschützern war auch eine Gruppe Feuerwehrfrauen und -männer aus Bad Soden-Salmünster.
Nach der ersten Organisation der Züge und einer einführenden Ansprache des Verbandsführers, Kreisbrandinspektor Markus Busanni, ging es um 4.45 Uhr im Konvoi mit etwa 50 Fahrzeugen mit Blaulicht gen Osten. Etwas Verwunderung gab es bei dem einen oder anderen, als es hieß, dass der Zug nach Beyern fährt. Beyern (Stadt Falkenberg/Elster) ist ein 418 Seelen Dorf im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster zwischen Leipzig und Cottbus, südlich von Dessau, nördlich von Dresden. Beyern ist 424 Kilometer entfernt.
Seite 150 von 170