Letzte Woche konnte bei Sonnenschein und bei Temperaturen von über 10 Grad Celsius bereits der Frühlingsanfang eingeläutet werden. Zu früh. Seit Montagabend, 11. März 2013 schneit es wieder stark. In der Nacht nahmen die Schneefälle zu und sorgten am Dienstagmorgen für erschwerte Verkehrsbedingungen.
Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Salmünster am 9. März 2013 gab es einen Wechsel an der Spitze der Jugendfeuerwehr. Die langjährigen Leiter, Markus Felber und Martina Heimrich, gaben die Leitung an Sonja Balzer und Sarah Winter weiter, die bereits als Betreuerinnen für die Jugendfeuerwehr aktiv waren.
Markus Felber war vom 1. Januar 2003 bis jetzt 10 Jahre lang Jugendfeuerwehrwart. Er wurde am 23. Juni 2012 mit der Floriansmedaille in Silber geehrt. Martina Heimrich war etwa 25 Jahre lang als Stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin tätig. Beide wollen die Jugendfeuerwehr auch weiterhin unterstützen.
Die Freiwillige Feuerwehr Salmünster hielt am Samstagabend, 9. März 2013 ihre Jahreshauptversammlung ab. In der Leitung der Salmünsterer Jugendfeuerwehr gab es nach zehn Jahren einen Wechsel.
Wehrführer Andreas Wenzel berichtete aus dem Jahr 2012 von vielen Aktivitäten. So hatte die Feuerwehr 80 Einsätze, Brandsicherheitsdienste und Brandschutzerziehungen (37 Hilfeleistungen, 17 Brände, 16 Brandmeldeanlagen und Fehlalarme, 8 Brandsicherheitsdienste und 2 Brandschutzerziehungen in Kindergärten). Kritisch merkte er die Tagesalarmsicherheit an, die trotz verschiedener Maßnahmen (Alarmierung mehrerer Ortsteil-Feuerwehren tagsüber, Integration städtischer Mitarbeiter). Wehrführer Wenzel bat eindringlich die städtischen Gremien, bei Einstellungen neuer Mitarbeiter/innen auf eine Qualifikation/Tätigkeit als Feuerwehrmann/frau zu achten und dies auch in die Stellenbeschreibung aufzunehmen.
Foto: Andreas Wenzel (FF Salmünster)
Die Feuerwehr Ahl hat am Samstagabend, 9. März 2013 wieder den Brandsicherheitsdienst beim traditionellen Hutzelfeuer in Ahl übernommen. Das Hutzelfeuer ist ein ursprünglich heidnischer Brauch, der 1978 aus der Rhön auch in Ahl landete. Bei dem Brauch wurde eine sogenannte "Hutzel"-Figur verbrannt oder ertränkt, um symbolisch den Winter zu vertreiben. Die Pfadfinder in Ahl wandelten dies auf die heutige Zeit um: In ihrem Jugendgottesdiensten wollten sie dann die soziale Kälte in der Gesellschaft vertreiben und zu mehr Mitmenschlichkeit animieren.
Die Deutsche Bahn (DB Netz AG - Regionalbereich Mitte) informiert mit Presse-Information vom 7. März 2013 über Gleisbaumaßbahmen im Bereich Bad Soden-Salmünster in der Nacht vom Samstag auf Sonntag, 17. März 2013:
"Die DB Netz AG führt eine umfangreiche Gleisbaumaßnahme durch, die nur in Tag- / Nachtzeit bzw. an Feiertagen / Wochenenden zusammenhängend ausgeführt werden kann. Dadurch kann es im Bereich des Bahnhofs Bad Soden-Salmünster am Sonntag, 17.03.2013, 00:00 Uhr – 02:25 Uhr wegen Schienenfräsarbeiten zu Lärmbelästigungen und geringem Funkenflug kommen.
"Eine Lage, wie sie auch in Wirklichkeit passieren kann. Sehr realistisch.", bescheinigten die Einsatzkräfte der Übungsleitung nach der Einsatzübung. Feuerwehreinsatzkräfte aus Bad Soden-Salmünster versammelten sich am Samstagnachmittag, 2. März 2013 kurz vor 15 Uhr am Bahnhof Salmünster, die Fahrzeuge sauber und einsatzbereit aufgereiht. Dann kurz nach 15 Uhr kam der Einsatzbefehl: "Rauchentwicklung aus Dänischem Bettenlager, eine Person vermisst." Die Einsatzkräfte aus Salmünster fuhren mit Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6) und Rüstwagen (RW 1) vor, realitätsnah wenige Minuten später folgten die Feuerwehr Bad Soden mit Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16) und Gerätewagen Logistik (mit Atemschutz) sowie die Feuerwehr Ahl mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug.
Insgesamt waren 27 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Salmünster, Bad Soden, Ahl und Mernes bei der Übung, die von Führungskräften der Wehr Bad Soden vorbereitet und geleitet wurden.
Fotos: Janet L. Schmidt (Feuerwehr Bad Soden)
Mit einer Ehrenmedaille in Gold wurde Alois Klüber am Samstagabend, 23. Februar 2013 im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Huttengrund geehrt. Alois Klüber ist bereits seit 60 Jahren Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr und leistet nunmehr seit fast 50 Jahren zudem Vorstandsarbeit.
Dreizehn Jahre leitete der ehemalige Kreisbrandinspektor Karl Noll (Bad Soden-Salmünster) als Fachgebietsleiter den Arbeitskreis 60 + des Kreisfeuerwehrverbandes. Im Arbeitskreis, der 2000 gegründet wurde und seit Beginn von Noll geleitet wurde, sind die ehemaligen Führungskräfte des Kreises (Kreisbrandinspektoren, Kreisbrandmeister) sowie der Städte und Gemeinden des Main-Kinzig-Kreises (Stadt-/Gemeindebrandinspektoren a.D.) über 60 Jahren. Mehr als 50 Treffen gab es seit der Gründung.
Aus Altergründen gab Karl Noll (KBI a.D.) aus der Feuerwehr Huttengrund das Amt an den ehemaligen KBI Wolfgang Köhler (Neuberg) weiter, der nun die Geschicke des Arbeitskreises lenkt.
Herzlichen Dank, Karl, für deine aktiven und beratenden Dienste.
Am frühen Dienstagmorgen, 26. Februar 2013 wurde erneut die Feuerwehr Bad Soden zu einer Türöffnung alarmiert. Um 5:02 Uhr kam die Alarmierung, nachdem der Rettungsdienst bei einem Hausnotruf wieder vor verschlossener Tür stand.
Der Sonntagnachmittag, 24. Februar 2013 war für Feuerwehrmänner aus Ahl zunächst nicht so ungewöhnlich: Sie trafen sich im Feuerwehrhaus. Als Gast hatten sie allerdings heute die Wasserwacht Birstein des Deutschen Roten Kreuzes im Haus. Der Gerätewagen Taucher (Rotkreuz Main-Kinzig 25-57-1) wurde angeschaut und verschiedene Taucherutensilien erklärt und manche Funktionen auch ausprobiert.
Die Hauptsache fand jedoch anschließend im Schwimmbad Gelnhausen statt. Die Feuerwehrleute durfen beim Tauchtraining zuschauen und assistieren, beispielsweise beim Leinenführen oder beim Taucher-"Telefon" - eine Kommunikation vom Taucher nach außen und zurück, die für Einsatztaucher sehr wichtig sein kann. Die Stunden gaben einen guten Einblick in die Tätigkeit und sorgen für ein gutes Verständnis in der Zusammenarbeit, bspw. bei gemeinsamen Einsätzen. Zumindest bezüglich der Badekappen besteht bei den Feuerwehrleuten noch etwas Optimierungsbedarf ... ;-) (siehe Foto)
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