Es klingt im ersten Augenblick ungewöhnlich und zumindest ist es nicht alltäglich. Am Sonntag, 16. August 2026 wird auch in Hessen über Rauchentwicklung aus den Waldbrandgebieten in Nordrhein-Westfalen und Belgien informiert. Da wir schon öfter sogar Saharasand in der Luft hatten, so kann auch Brandrauch, der hoch steigt, weit weggetragen werden.
Auch in Bad Soden-Salmünster war diesiger Brandrauch am Sonntagnachmittag wahrzunehmen. So fragten sich u.a. die Mitwirkende des Theaterprojektes "Das Wirtshaus im Spessart" (https://www.ensemble-feelx.de/) bei ihren Proben im Kurpark in Bad Soden, wo der Rauch herkam. Die NINA-Warnapp brachte die Erkenntnis und "Entwarnung".
Am Sonntag, 16. August 2026 bekam u.a. die Leitstelle Main-Kinzig zahlreiche besorgte Notrufe aufgrund von wahrgenommenen Rauchentwicklungen. Beides ist wichtig: Es ist wichtig, dass Notrufleitungen für Notrufe frei gehalten werden. Zeitgleich ist es enorm wichtig, dass echte Brände - ob in Gebäuden oder im Gelände - schnell entdeckt und über den Notruf gemeldet werden, damit die Feuerwehr zügig eingreifen kann und es eine Chance gibt, einen Brand in der Entstehungsphase bekämpfen zu können (ausgedehnte Brände sind langwierig und schwierig wieder einzufangen, s. der Waldbrand in Rodenbach Anfang dieser Woche).
Was also tun? Im Zweifel und wenn Sie den Ursprucng nicht selbst gefahrlos nachvollziehen können, informieren Sie die Feuerwehr über den Notruf 112. Gut ist es, wenn Sie die Möglichkeit haben, gefahrlos und ohne große Zeitverzögerung zu lokalisieren, wo in etwa der Rauch herkommt. Steigt er etwa aus einem Wohnhaus hoch (ggf. sogar dunkler Rauch) oder mitten aus dem Wald, so wählen Sie den Notruf 112. Schwer ist es vermutlich, wenn so ein leichter Schleier undefinierbar umherwabert und es definitiv kein Bodennebel ist.
Quelle: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warn-App-NINA/warn-app-nina_node.html















